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Salvatore Ferragamo steigert Neun-Monats-Umsatz um rund ein Drittel – CEO Gobbetti beginnt Anfang Januar

Von Jan Schroder

10. Nov. 2021

Business

Foto: Salvatore Ferragamo

Das italienische Modehaus Salvatore Ferragamo SpA konnte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2021 kräftig wachsen. Im am Dienstag veröffentlichten Zwischenbericht verkündete der Lederwarenspezialist zudem, dass Marco Gobbetti am 1. Januar 2022 als CEO anfangen werde. Den bevorstehenden Wechsel des Topmanagers, der derzeit noch den britischen Modekonzern Burberry leitet, hatte sein künftiger Arbeitgeber bereits vor Monaten bekanntgegeben. Bisher war aber noch kein konkretes Datum genannt worden.

Im Zeitraum von Januar bis September lag der Konzernumsatz aus fortgeführten Geschäften bei 785,3 Millionen Euro und damit um 33,9 Prozent (währungsbereinigt +35,3 Prozent) über dem entsprechenden Vorjahresniveau. Der Anteil des Parfümgeschäfts, das im Rahmen einer im Sommer geschlossenen Lizenzvereinbarung künftig vom Kosmetikhersteller Inter Parfums Inc. betrieben wird, ist dabei bereits herausgerechnet.

Besonders dynamisch entwickelten sich die Erlöse in Amerika: In Nordamerika wuchsen sie um 85,1 Prozent (währungsbereinigt +97,1 Prozent) auf 218,1 Millionen Euro, in Mittel- und Südamerika legten sie um 59,3 Prozent (währungsbereinigt +63,2 Prozent) auf 43,8 Millionen Euro zu. Im asiatisch-pazifischen Raum außerhalb Japans stieg der Umsatz um 22,7 Prozent (währungsbereinigt +22,1 Prozent) auf 310,0 Millionen Euro, in Europa erreichte er eine Höhe von 151,6 Millionen Euro, was einem Wachstum um 16,8 Prozent (währungsbereinigt +14,9 Prozent) gegenüber dem Vorjahreszeitraum entsprach. In Japan musste sich das Modehaus mit einem vergleichsweise geringen Plus begnügen: Dort wurde der Umsatz lediglich um 4,9 Prozent (währungsbereinigt +8,5 Prozent) auf 61,8 Millionen Euro gesteigert.

Dank des kräftigen Umsatzwachstums kehrte Salvatore Ferragamo in die Gewinnzone zurück, nachdem die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie die Geschäfte im vergangenen Jahr schwer belastet hatten. Das operative Ergebnis belief sich nach neun Monaten auf 84,5 Millionen Euro. 2020 hatte das Unternehmen in diesem Zeitraum einen Betriebsverlust von 69,1 Millionen Euro hinnehmen müssen. Der auf die Anteilseigner entfallende Nettogewinn lag bei 37,5 Millionen Euro, nachdem im Vorjahreszeitraum ein Fehlbetrag in Höhe von 96,5 Millionen Euro verbucht worden war.