Superdry: Jahresumsatz sinkt um rund 19 Prozent

Der Umsatz des britischen Bekleidungsanbieters Superdry Plc. ist im Geschäftsjahr 2019/20 um fast ein Fünftel gesunken. Dazu trugen überdurchschnittliche Einbußen aufgrund der Schutzmaßnahmen gegen die Covid-19-Pandemie im Schlussquartal bei.

Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, belief sich der Umsatz im Ende April abgeschlossenen Geschäftsjahr auf 705,5 Millionen Britische Pfund (806,6 Millionen Euro). Damit sank er im Vergleich zum Vorjahr um 19,1 Prozent. In den stationären Stores schrumpften die Erlöse um 22,9 Prozent auf 373,7 Millionen Britische Pfund, im eigenen E-Commerce um 8,2 Prozent auf 149,6 Millionen Britische Pfund und im Großhandelsgeschäft um 20,1 Prozent auf 267,6 Millionen Britische Pfund. Der Umsatzrückgang sei teilweise auf die strategische Reduzierung von Rabattaktionen zurückzuführen, teilte das Unternehmen mit.

Verschärft wurde der Abwärtstrend durch die zeitweise Schließung zahlreiche Läden im Zuge der Corona-Krise. So sank der Umsatz im vierten Quartal um 36,9 Prozent auf 118,5 Millionen Britische Pfund. Im stationären Einzelhandel schrumpfte er um 57,0 Prozent auf 29,6 Millionen Britische Pfund. Nach Angaben von Superdry waren die Erlöse in den Stores aber bereits im Zeitraum vom Beginn des Geschäftsjahres bis zum Ausbruch der Covid-19-Pandemie um 12,1 Prozent zurückgegangen.

Das Unternehmen kündigte darüber hinaus an, die Veröffentlichung seiner vollständigen Jahresresultate, die eigentlich für den 9. Juli geplant war, um fünf bis acht Wochen zu verschieben. Angesichts der gegenwärtigen Krise habe der Verwaltungsrat zudem beschlossen, die Streichung von Dividendenzahlungen für das abgelaufene Jahr vorzuschlagen.

Foto: Superdry Facebook-Page

 

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