The Finish Line schreibt wieder schwarze Zahlen

Der US-amerikanische Sportartikelhändler The Finish Line Inc. war zuletzt vor allem aufgrund der geplanten Übernahme durch den britischen Konkurrenten JD Sports in den Schlagzeilen. Am Donnerstag veröffentlichte das Unternehmen aus Indianapolis aber auch seine Resultate für das vergangene Geschäftsjahr 2017/18. Die waren deutlich von der anhaltenden Nachfrageschwäche auf dem Heimatmarkt geprägt. Trotzdem schaffte es der Einzelhändler zurück in die Gewinnzone, weil er sich von verlustbringenden Geschäftsteilen getrennt hatte.

Obwohl das am 3. März abgeschlossene Geschäftsjahr 53 Verkaufswochen und damit eine mehr als das Vorjahr umfasste, schrumpfte der Umsatz um 0,3 Prozent auf 1,84 Milliarden US-Dollar (1,49 Milliarden Euro). In den eigenen Filialen gingen die Erlöse auf vergleichbarer Fläche um 3,9 Prozent zurück. Positiv entwickelte sich hingegen der Umsatz auf den Verkaufsflächen in den Warenhäusern des Kooperationspartners Macy’s (+7,5 Prozent).

Neben dem Umsatzrückgang belasteten höhere Betriebskosten und Wertberichtigungen das Ergebnis. So sank der operative Gewinn um 83,5 Prozent auf 8,9 Millionen US-Dollar. Dank einer Steuergutschrift ging der Nettogewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen lediglich um 58,1 Prozent auf 14,7 Millionen US-Dollar zurück.

Anders als im Vorjahr konnte The Finish Line aber einen Überschuss ausweisen: Unter dem Strich stand ein Nettogewinn in Höhe von 14,4 Millionen US-Dollar (11,7 Millionen Euro). 2016/17 hatte das Unternehmen einen Verlust von 18,2 Millionen US-Dollar verbuchen müssen, weil die inzwischen verkaufte Laufsportsparte Jack Rabbit für einen Fehlbetrag in Höhe von insgesamt 53,4 Millionen US-Dollar gesorgt hatte.

Foto: The Finish Line
 

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