Umstieg auf digitale Lösungen im Einzelhandel

Wir nähern uns der Hochsaison im Einzelhandel, der – zumindest momentan – mit einer Zeit konfrontiert ist, in der die Geschäfte nicht nur geschlossen sind, sondern auch Zeit und Geld in die Umsetzung von Änderungsmaßnahmen investiert haben, die ihre Fulfillment-Kapazitäten einschränken, um die Ausbreitung von Covid einzudämmen. Als Rettung hat sich der kontinuierliche Umstieg auf den Online-Einzelhandel erwiesen, der sich beschleunigt und konsolidiert hat – und was sich voraussichtlich nicht umkehren wird, wenn letztlich ein Impfstoff für die Allgemeinbevölkerung zur Verfügung steht.

Die Logistik ist der Punkt, an dem alles zusammenläuft: Selbst wichtige Akteure wie die Royal Mail empfehlen jetzt, Einkäufe über einen längeren Zeitraum zu verteilen und suchen 40 Prozent mehr Zeitarbeitskräfte gegenüber dem Vorjahr, um die Weihnachtseinkäufe zu bewältigen. Obwohl es auch Verbesserungen bei der Paketzustellung an die Kunden gegeben hat (z. B. kontaktlose Zustellung), steigen die Lieferzeiten. Das Ergebnis ist ein besorgniserregender Effekt auf die Retourenzeiten, da unerwünschte Artikel, die bei den Kunden zu Hause eintreffen, anschließend unweigerlich mehr Zeit brauchen, um wieder in Umlauf zu gelangen.

Aus Sicht der Finanzen und Nachhaltigkeit ist es offenkundig, dass die Einzelhändler ihre Retourenabwicklung verbessern müssen. Zunächst durch die Reduzierung der Menge an unerwünschten Retourenartikeln, idealerweise, indem Kunden gleich zu Beginn das richtige Produkt in der richtigen Größe zugestellt wird – aber auch durch die verbesserte Abwicklung unvermeidlicher Retourenartikel, sei die Größenempfehlung, 3D-Abbildung und Beschreibung auch noch so gut.

Letzteres ist entscheidend, um sicherzustellen, dass Einzelhändler durch diese Retouren keinen Wertverlust erleiden – während die Mode an sich nicht unvergänglich ist, ist saisonale und Luxusmode dann am wertvollsten, wenn sie neu ist. Ziel ist es, möglichst viele Bestände zum vollem Einzelhandelspreis zu verkaufen und sicherzustellen, dass Artikel mit Mängeln schnell verkauft werden, ohne den Verkauf zum vollen Preis zu kannibalisieren. Daher müssen Einzelhändler Artikel beziehen, mit denen ihre virtuellen Regale schnellstmöglich wiederaufgestockt werden können. Eine Herausforderung sind jedoch Artikel, welche die Qualitätskontrolle nicht bestehen und nicht unverzüglich wiederaufgestockt werden können.

Den meisten Einzelhändlern machen Artikel zu schaffen, welche die Qualitätskontrolle nicht bestehen, da es an einer Strategie für den Umgang mit solchen Strömen mangelt. Es mangelt an Daten und an Reichweite, um gute zukünftige Verkaufsentscheidungen zu treffen und typischerweise ist es den Einzelhändlern nicht möglich, Artikel schnell mit wenigen Berührungspunkten zu verarbeiten (und die Kosten für die Abwicklung dieser Artikel zu senken). Dies ist keine Überraschung: Der Einzelhandel ist darauf nicht ausgerichtet –und sollte das auch nicht sein – doch wir sehen uns Umständen gegenüber, in denen man sich ein Jahr Zeit nehmen kann, um Artikel aus dem System auszusortieren, welche die Qualitätskontrolle nicht bestanden haben, und diese Artikel weiterzuverkaufen oder zu entsorgen, da sie versteckte Kosten verursachen.

Parker Lane hilft großen Modeeinzelhändlern wie etwa Frankreichs größter Modemarke Kiabi sowie Office Shoes und Nakd, eine der skandinavischen Modemarken mit dem schnellsten Wachstum, den besten Recommerce-Wert für Produkte zu erzielen, unabhängig davon, ob diese die Qualitätskontrolle bestanden oder nicht bestanden haben (falls Produkte nicht mehr auf dem Primärmarkt in Geschäften verkauft werden können). Dies spart auch Kosten für den Umgang mit Artikeln, welche die Qualitätskontrolle nicht bestanden haben – und verbessert die Handelsgeschwindigkeit mit solchen Artikeln erheblich.

Die SaaS-Plattform der Parker Lane Group ermöglicht Preistransparenz mit Live-Daten von 65 internationalen Märkten mit dem höchsten Recommerce-Ertrag, sodass Einzelhändler schnelle Entscheidungen zur Wideraufstockung von Artikeln oder zum Recommerce auf geschützten ausländischen Märkten treffen können. Das Ergebnis: eine Optimierung des Geldwerts von Artikeln – und schnellere Zahlungen, die für den Einzelhandel derzeit wichtiger denn je sind.

 

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