Zara-Mutter Inditex: Quartalsumsatz sinkt um knapp 14 Prozent

Der spanische Bekleidungskonzern Industria de Diseño Textil SA (Inditex) musste im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2020/21 erneut einen Umsatz-. und Gewinnrückgang hinnehmen. Das starke Onlinegeschäft sorgte aber dafür, dass sich die Einbußen in Grenzen hielten. So hob das Unternehmen, zu dem die Marken Zara, Pull & Bear, Massimo Dutti, Bershka, Stradivarius, Oysho und Üterque gehören, am Dienstag in seinem Zwischenbericht die „starke Erholung“ der Geschäfte gegenüber den vorherigen Quartalen hervor.

In den Monaten August bis Oktober belief sich der Konzernumsatz von Inditex auf 6,05 Milliarden Euro. Damit verfehlte er das Niveau des Vorjahresquartals um 13,5 Prozent. Bereinigt um Wechselkursveränderungen schrumpften die Erlöse um zehn Prozent. Die negativen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Umsatzentwicklung im stationären Geschäft konnten hohe Zuwächse im eigenen E-Commerce (+76 Prozent) nur teilweise kompensieren.

Trotz deutlicher Kostensenkungen belasteten die Folgen den Corona-Krise auch den Gewinn: Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag bei 1,85 Milliarden Euro und damit um 18,0 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahreswert. Der auf die Anteilseigner entfallende Nettogewinn sank um 26,0 Prozent auf 866 Millionen Euro.

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres kam Inditex damit auf einen Umsatz in Höhe von 14,1 Milliarden Euro. Das entsprach einem Rückgang um 28,8 Prozent (währungsbereinigt -26,9 Prozent) gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Erlöse im Onlinegeschäft legten dabei um 75 Prozent zu. Der auf die Anteilseigner entfallende Überschuss schrumpfte um 75,3 Prozent auf 671 Millionen Euro. Neben den Umsatzeinbußen belasteten einmalige Kosten im Zuge der laufenden „Optimierung des Filialnetzes“ das Ergebnis.

Foto: Inditex

 

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