Verschmelzung von Handel und Kultur: CIFF und 10 Corso Como kooperieren für kulturellen Austausch
Die Copenhagen International Fashion Fair (CIFF) startete am Dienstag ihre 66. Ausgabe. Erstmals dabei ist auch der italienische Luxushändler 10 Corso Como, mit dem ein neues Konzept realisiert wurde, das sich auch an Endkonsument:innen richtet. Die Zusammenarbeit markiert den Beginn einer umfassenderen kulturellen Zusammenarbeit zwischen den beiden.
Bei der Eröffnung bestätigte CIFF-Direktorin Sofie Dolva Pläne für ein ‚umgekehrtes‘ Pop-up-Erlebnis der Messe. Dieses soll im Juni bei 10 Corso Como im Rahmen der Mailänder Männermodewoche stattfinden.
Eine neue Forschungsplattform zur Förderung des kulturellen Austauschs
Die Ausstellung von 10 Corso Como auf der CIFF befindet sich direkt hinter dem supermarktähnlichen Eingang der Messe. Dieser Eingang visualisiert das Thema ‚CIFF Super‘. Die Ausstellung beleuchtet den sich wandelnden Einzelhandelsansatz des Unternehmens. Die Geschichte wird in einer Zeitleiste erzählt. Sie zeigt die wechselhaften Jahre der Transformation seit der Gründung im Jahr 1991.
Der weitreichende kulturelle Einfluss des Einzelhändlers wird an den Wänden dargestellt. Dort werden vergangene Ausstellungen mit namhaften Designer:innen, Künstler:innen und Kreativen gezeigt.
Im Gespräch mit FashionUnited erklärte Alessio de'Navasques, Kurator des Kulturprogramms von 10 Corso Como, dass die 600 Quadratmeter große Fläche entworfen wurde, um Handel und Kultur zu verbinden. Die Entscheidung, gezielt mit der CIFF zusammenzuarbeiten und das Konzept nach Kopenhagen zu bringen, war ein natürlicher Schritt. Die Ähnlichkeiten zwischen der Designästhetik Italiens und Dänemarks sind nahtlos.
„Was skandinavisches Design mit der italienischen Kultur gemeinsam hat, ist die Liebe zur Schönheit, zum Design“, fügte er hinzu und bezeichnete die Zusammenarbeit als einen „Moment des kulturellen Austauschs“. „Die Idee mit Sofie [Dolva] ist, eine neue Forschungsplattform zu starten, ein lebendiges Projekt zur Förderung von Design und skandinavischer Kultur durch Schönheit und Mode.“
Das erste Projekt von 10 Corso Como in Kopenhagen
Im Zentrum des Bereichs steht eine Präsentation, die eine Handvoll skandinavischer Marken hervorhebt. Diese wurden vom Team von 10 Corso Como ausgewählt. Einige davon hat der Einzelhändler bereits in seinem Mailänder Flagship-Store geführt. Bei anderen ist er interessiert, in naher Zukunft eine Partnerschaft einzugehen. Darunter sind Cecilie Bahnsen, Hodakova, Rolf Ekroth und Tromborg.
Schmuck, Bücher, Kosmetik und die Signature-Kollektion von 10 Corso Como vervollständigen die Präsentation. Sie erweitern die Ausstellung über die Mode hinaus, um das gesamte Angebot des Einzelhändlers zu zeigen.
Die Einbeziehung nordischer Marken reagiert auf ein wachsendes Interesse an der Designästhetik der Region. Dieses Interesse zeigt sich bei italienischen und 10-Corso-Como-Kund:innen. Die Präsenz auf der CIFF dient dem Mailänder Einzelhändler auch als Test. Es ist sein erstes Projekt in Kopenhagen, nachdem er zuvor Präsenzen in den USA, Deutschland, Frankreich und Tschechien erkundet hatte.
Valentina Galbiati, Visual Merchandising Managerin und Brand Development Managerin des Einzelhändlers, sagte: „Wir wollen von diesem kleineren 10-Corso-Como-Ökosystem lernen. Die Auswahl der Marken knüpft an die an, die wir bei 10 Corso Como in Mailand haben, und an unsere Philosophie. Wir führen nicht alle diese Marken in unserem Geschäft, daher ist dies eine Art Test für uns.“
Handel und Kultur: Ein neues Kapitel für die CIFF
Für die CIFF ist die Partnerschaft erst der Anfang eines umfassenderen Kulturprogramms, so Dolva. Die genaue Form der Messepräsenz auf der Mailänder Modewoche im Juni wird noch ausgearbeitet. Dolva stellt sich eine neue Art der Vernetzung kreativer Gemeinschaften über Städte und Branchen hinweg vor, sagte sie in einer Rede.
Die Veranstaltung hat die Teilnahme der nordischen Marken Tromborg, Porcelain Perfumery, Obayaty und Lernberger Stafsing bestätigt. Der Fokus wird hauptsächlich auf Kosmetik liegen. Diese Kategorie erweist sich bei den Kund:innen von 10 Corso Como als immer beliebter, bemerkte Galbiati.
Eine solche Partnerschaft ist eine bemerkenswerte Entwicklung für die CIFF. Es ist das erste Mal, dass die Messe den Kauf von Produkten vor Ort durch Endverbraucher:innen ermöglicht. Dies läutet ein ‚neues Kapitel für die CIFF‘ ein, da sie Wege erprobt, die traditionelle B2B-Plattform weiterzuentwickeln, um ein breiteres Publikum anzuziehen. Mit 10 Corso Como hofft Dolva auch, zu zeigen, wie Einzelhändler:innen auf Messen präsent sein und neue Marken auf innovative Weise treffen können.
„Dies ist ein Schaufenster, um sowohl Marken als auch Einzelhändler:innen zu zeigen, wie man Kultur, Lifestyle, Kosmetik, Mode und immersive Erlebnisse wirklich verbinden kann. Es zeigt auch, wie man Wissen zwischen Ländern und Partner:innen austauschen kann“, fügte Dolva in ihrer Eröffnungsrede hinzu.
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