Neue nachhaltige Damenmodemarke Albaray kommt im April

Drei ehemalige Mitarbeiterinnen der britischen Modekette Warehouse haben eine neue nachhaltige Marke für Damenmode namens Albaray gestartet, deren erste Frühjahr/Sommer-Kollektion ab April über die Website der Marke beziehungsweise Einzelhandelspartner John Lewis und Next erhältlich ist.

Die 85-teilige Debütkollektion besteht aus Kleidern, T-Shirts, Shorts, Loungewear und Overalls und konzentriert sich auf hochwertige, nachhaltige Stücke aus Öko-Viskose und Biobaumwolle zu erschwinglichen Preisen: von rund 26 Euro für Oberteile bis hin zu Overalls für rund 100 Euro.

CEO Paula Stewart, Kreativchefin Karen Peacock Finanzchefin Kirstie Di Stazio wollen 25- bis 50-jährige Frauen ansprechen und ihre Kollektion bis zum Herbst auf 130 Teile erweitern, darunter auch Strickwaren.

Laut Stewart war die Pandemie der Auslöser, über einen aufmerksameren Umgang mit Mode nachzudenken und Kundinnen anzusprechen, die umweltbewusst sind und die Auswirkungen der Mode auf die Umwelt in Frage stellen.

„Es ist unglaublich, wenn man bedenkt, wo wir alle vor einem Jahr waren - vor Covid, vor der Insolvenz. Es war ein Jahr mit enormen Veränderungen. Die Pandemie hat uns gezwungen, innezuhalten und über die Modeindustrie nachzudenken und darüber, wie wir meinen, dass sie sich weiterentwickeln sollte“, sagt Stewart in einer Pressemitteilung.

„Das Markenethos von Albaray besteht in erster Linie darin, tolle Kleidung zu entwerfen, die Frauen lieben werden. Dann haben wir uns in jeder Phase des Prozesses gefragt: ‘Was ist daran nachhaltig?’ Wenn die Antwort ‘nichts’ ist, dann stellen wir es nicht her - wir müssen uns verpflichten, so gut wie möglich zu versuchen, die Auswirkungen der Mode auf den Planeten zu verringern. Indem wir eine nachhaltige Quelle für Viskose für unsere bedruckten Oberteile und Kleider und Biobaumwolle für unsere Loungewear gewählt haben, glauben wir, dass das ein Schritt in die richtige Richtung ist“, fügt Peacock hinzu.

Im Mai 2020 mussten die Modeketten Oasis und Warehouse den Betrieb einstellen, wobei 1.800 Arbeitsplätze verloren gingen. Im Juni gab der britische Onlinehändler Boohoo dann bekannt, die Online-Aktivitäten der beiden Bekleidungsunternehmen übernommen zu haben.

Durch den Hintergrund aller drei Gründerinnen bei Warehouse und in der Modebranche konnten Partnerfabriken in China, Vietnam, Griechenland und Indien ausgewählt werden, die bereits seit Jahren als vertrauenswürdig bekannt sind.

Foto: Albaray

 

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