Dior Homme ernennt Kim Jones zum neuen Chefdesigner

Am Montagmittag war es dann offiziell: Kim Jones wird neuer Chefdesigner des Luxus-Menswearlabels Dior Homme. Das Modehaus Christian Dior Couture bestätigte in einer Mitteilung, dass der Brite zum Artistic Director für die Ready-to-Wear-Kollektionen und Accessoires von Dior Homme ernannt wurde. Er folgt auf Kris Van Assche, der den Posten nach elf Jahren aufgab. Zuvor war bereits in verschiedenen Medienberichten über den Personalwechsel spekuliert worden.

„Ich freue mich, Kim Jones bei Dior Homme willkommen zu heißen“, erklärte Pietro Beccari, der CEO und Chairman von Christian Dior Couture. „Er wird von der Unterstützung der vorhandenen Teams und dem ‚Savoir-faire‘ der Ateliers profitieren, um eine elegante Herrengarderobe zu entwerfen, die sowohl klassisch als auch in der Gegenwartskultur verankert ist.“ Er sei zuversichtlich, dass Jones die Marke Dior Homme „weltweit weiterentwickeln“ werde, so Beccari. Der Geschäftsführer und der neue Chefdesigner von Dior Homme kennen sich bereits aus ihrer gemeinsamen Zeit beim Label Louis Vuitton, das wie Dior zum französischen Luxusgüterkonzern Moët Hennessy Louis Vuitton (LVMH) gehört. Jones war dort bis zum Januar Designer der Menswear-Kollektionen gewesen.

Jones folgt auf den Belgier Kris Van Assche

Der 44 Jahre alte Brite dankte Beccari und Bernard Arnault, dem Konzernchef von LVMH, für die „unglaubliche Chance“. Er wolle „eine moderne und innovative Silhouette“ schaffen, die „auf der einzigartigen Tradition des Modehauses aufbaut“. Seine erste Kollektion für Dior Homme wird Jones im Juni während der Pariser Männermode-Woche vorstellen.

Bei Dior Homme tritt Jones die Nachfolge von Kris Van Assche an, dessen Abschied unmittelbar zuvor verkündet worden war. Der Belgier war elf Jahre lang Chefdesigner des Labels gewesen. Beccari betonte, Van Assche habe „ein wichtiges Kapitel in der Geschichte von Dior Homme“ geschrieben und „eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung der Marke“ gespielt. Der 41-Jährige wird dem weltgrößten Luxusgüterkonzern erhalten bleiben. Er soll eine andere Rolle in der LVMH-Gruppe übernehmen. Welche das sein wird, will der Konzern „zu einem späteren Zeitpunkt“ bekanntgeben.

Foto: Patrick Kovarik / AFP
 

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