Ermittlungen zum Tod des Mango-Gründers Isak Andic werden wieder aufgenommen
5. März 2025
Die Ermittlungen zum Tod des Mango-Gründers Isak Andic werden fortgesetzt.
Der Richter des Gerichts Erster Instanz und Untersuchung Nr. 5 im spanischen Martorell hat die Ermittlungen zum Tod des am 14. Dezember verstorbenen Andic wieder aufgenommen. Obwohl weiterhin ein Unfall als wahrscheinlichste Ursache gilt, sollen neue technische Gutachten in die Akte aufgenommen werden. Ursprünglich wurde der Fall im Januar nach den Ermittlungen der katalanischen Polizei abgeschlossen. Diese kam zu dem Schluss, dass Andic während einer Wanderung mit seinem Sohn Jonathan Andic 150 Meter in die Tiefe stürzte.
Die Wiederaufnahme der Untersuchung hat Spekulationen über eine mögliche nicht natürliche Todesursache neu entfacht. Dennoch betonen Ermittlungsquellen, dass es keine Hinweise auf Fremdverschulden gibt. Allerdings wurden Unstimmigkeiten in den Aussagen von Jonathan Andic, dem einzigen Augenzeugen, festgestellt. Dies führte dazu, dass er mehrfach befragt wurde und das Verfahren verlängert wurde. Die zusätzlichen Gutachten verzögern den Abschluss des Falls, ihre Berücksichtigung entspricht jedoch den üblichen Standards bei Ermittlungen dieser Art.
Solange das Verfahren noch läuft, hält sich Jonathan Andic in der Führung von Mango zurück. Stattdessen bleibt die Leitung des Unternehmens in den Händen von Toni Ruiz, dem aktuellen CEO und Anteilseigner. Der endgültige Abschluss der Ermittlungen und die offizielle Verlesung von Isak Andics Testament könnten eine neue Phase der Reorganisation bei Mango einleiten – sei es durch die stärkere Einbindung weiterer Familienmitglieder oder die offizielle Ernennung von Jonathan Andic zum Vorsitzenden des Verwaltungsrats.
Dieser Artikel wurde ursprünglich auf FashionUnited.es von Jaime Martínez veröffentlicht und anschließend mithilfe eines KI-gestützten Übersetzungstools ins Deutsche übertragen und zusammengefasst.