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Nächste Reformetappe: Marks & Spencer baut Führungsstruktur um

Von Jan Schroder

18. Mai 2021

Personen

Der britische Handelskonzern Marks Spencer Plc hat mit einigen personellen Umstellungen die nächste Etappe seiner Reformbemühungen eingeläutet. Die unter dem Motto „Fixing the Basics“ stehende erste Stufe des vor drei Jahren verkündeten Sanierungsprogramms sei abgeschlossen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Nach der grundlegenden Neuausrichtung, die auch radikale Einschnitte umfasste, gehe es nun darum, „in die Marke zu investieren und zum Wachstum zurückzukehren“.

Mit Blick auf die neue Zielstellung verteilte der Konzern einige Zuständigkeiten und Posten neu. So firmieren Katie Bickerstaffe und Stuart Machin künftig beide als Chief Operating Officers. Bickerstaffe übernimmt innerhalb des Duos die Zuständigkeit für die Bereiche Clothing Home, Datenanalyse und Services sowie das Auslandsgeschäft. Machin leitet weiterhin die Lebensmittelsparte und erhält zusätzlich die Verantwortung für die Ressorts Operations, Immobilien, Filialentwicklung und IT.

Trotz der Neuordnung bleibt Richard Price Managing Director der Clothing Home-Sparte, Paul Friston behält seinen Posten als Managing Director des internationalen Geschäfts. Sacha Berendji, der bisher den Posten des Retail, Operations Property Directors bekleidete, soll hingegen künftig die Entwicklung neuer Storekonzepte und des Digitalgeschäfts vorantreiben.

Zusätzliche Kompetenzen erhielt auch Chief Financial Officer (CFO) Eoin Tonge. Neben seinen bisherigen Aufgaben ist er künftig auch für die Bereiche Strategie und Transformationsplanung zuständig, die bislang Katie Bickerstaffe verantwortete. Bei der Entwicklung von Zukunftsvisionen für den im Modegeschäft seit Jahren kriselnden Konzern soll der Finanzchef nun CEO Steve Rowe unterstützen.

Bild: Katie Bickerstaffe und Stuart Machin (Foto: Marks & Spencer)