Abercrombie & Fitch: Starkes Online-Geschäft sorgt für überraschende Quartalszahlen

Der US-amerikanische Bekleidungsanbieter Abercrombie & Fitch Co. konnte im dritten Quartal 2020/21 trotz anhaltender Belastungen durch die Covid-19-Pandemie die Erwartungen übertreffen. Das Unternehmen begründete die guten Zahlen am Dienstag vor allem mit kräftigen Zuwächsen im eigenen E-Commerce.

Der Umsatz belief sich in den Monaten August bis Oktober auf 819,7 Millionen US-Dollar (692,1 Millionen Euro). Damit lag er um fünf Prozent unter dem Niveau des Vorjahresquartals. Während die Erlöse in den stationären Stores weiter unter den Auswirkungen der Corona-Krise litten, legten sie im Onlinehandel deutlich zu: Dort verzeichnete das Unternehmen eine Steigerung um 43 Prozent auf 382 Millionen US-Dollar. Insgesamt mussten beide Konzernsparten aber rückläufige Umsätze hinnehmen: Beim Label Hollister schrumpften die Erlöse um sieben Prozent auf 476,7 Millionen US-Dollar, im Segment Abercrombie, zu dem die Marke Abercrombie & Fitch und die Kindermodelinie Abercrombie Kids gehören, sanken sie um zwei Prozent auf 343,0 Millionen US-Dollar.

Sein Ergebnis konnte das Unternehmen kräftig steigern. Dazu trugen eine höhere Bruttomarge sowie niedrigere Betriebskosten und Wertberichtigungen bei. Zudem sorgte die Aufgabe einiger Flagship-Stores für einen positiven Sondereffekt. So stieg der operative Gewinn von 14,5 auf 58,6 Millionen US-Dollar. Der auf die Anteilseigner entfallende Nettogewinn wurde sogar mehr als versechsfacht: Er sprang auf knapp 42,3 Millionen US-Dollar (35,7 Millionen Euro), nachdem er im Vorjahresquartal lediglich bei 6,5 Millionen US-Dollar gelegen hatte. Bereinigt um Sondereffekte wuchs der Überschuss von 14,5 auf 48,2 Millionen US-Dollar.

Foto: Abercrombie & Fitch Facebook-Page
 

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