Aerie als Hoffnungsträger: American Eagle Outfitters stellt Zukunftspläne vor

Auch wenn die Umsätze im kürzlich beendeten Weihnachtsgeschäft nicht ganz so gut wie erwartet ausfielen, hat der US-amerikanische Bekleidungskonzern American Eagle Outfitters Inc. (AEO) große Zukunftspläne für die Zeit bis 2023. Die stellte das Unternehmen am Donnerstag im Rahmen einer virtuellen Investorenkonferenz vor.

Eine Schlüsselrolle in der „Real Power. Real Growth“ genannten Strategie spielt das junge, im Onlinegeschäft starke Wäsche- und Freizeitmodelabel Aerie, das seit Jahren zuverlässig mit kräftigen Umsatzzuwächsen glänzt: Der Mutterkonzern plant mit jährlichen Steigerungen im mittleren Zwanzigprozentbereich, bis 2023 soll der Jahresumsatz der Marke so auf etwa zwei Milliarden US-Dollar (1,6 Milliarden Euro) wachsen.

Bei der Hauptmarke American Eagle liegt der Fokus hingegen auf der Steigerung der Profitabilität. Für 2023 wird lediglich ein Umsatz auf dem Niveau von 2019 angepeilt. Seinerzeit lag er bei 3,5 Milliarden US-Dollar. Strikte Sparmaßnahmen sollen aber für eine kräftige Ergebnisverbesserung sorgen. So wird die Schließung von mehr als 200 Shops des Labels in Nordamerika im Laufe der kommenden Jahre erwogen.

Auf Konzernebene will American Eagle Outfitters im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von etwa 5,5 Milliarden US-Dollar (4,5 Milliarden Euro) und einen um mögliche Abschreibungen und Restrukturierungskosten bereinigten Betriebsgewinn im Bereich von 550 Millionen US-Dollar erreichen. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte der Konzernumsatz bei 4,3 Milliarden US-Dollar gelegen.

Das zurückliegende Weihnachtsgeschäft verlief hingegen eher ernüchternd. Der Konzernumsatz im vierten Quartal 2020/21, das Ende Januar abgeschlossen wird, sei voraussichtlich um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz gesunken, teilte das Unternehmen mit. Begründet wurde der Rückgang mit der niedrigen Kundenfrequenz in Einkaufszentren und Corona-bedingten Ladenschließungen. So musste die Marke American Eagle, bei der das Stationärgeschäft eine große Rolle spielt, ein Umsatzminus im mittleren einstelligen Prozentbereich hinnehmen. Kräftig zulegen konnten hingegen das Onlinegeschäft mit einem zweistelligen Umsatzplus sowie das Label Aerie, dessen Wachstumsrate den vorliegenden Zahlen zufolge „im oberen Zwanzigprozentbereich“ lag.

 

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