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Bogner verkauft Firmenzentrale für 55 Millionen Euro

Von Jan Schroder

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Der Münchener Bekleidungsanbieter Willy Bogner GmbH & Co. KGaA hat den schon länger geplanten Verkauf seines Hauptquartiers vollzogen. Am Montag gab das Unternehmen bekannt, dass es die Immobilie in der St.-Veit-Straße und das zugehörige Grundstück für 55 Millionen Euro an den Immobilienentwickler UBM Development AG veräußert habe. Der Transaktion sei ein strukturiertes Bieterverfahren vorausgeangen, erklärte Bogner. Sie stehe derzeit aber noch unter dem Vorbehalt, dass die Stadt München ein zweimonatiges Vorkaufsrecht geltend machen könne.

Gerrit Schneider, der Co-CEO von Bogner, erläuterte die Hintergründe des Verkaufs: „Wir freuen uns, dass wir einen weiteren wichtigen Meilenstein in der Umsetzung unseres Performance-Programms erreicht haben. Der Verkauf der Immobilie ist Teil unseres Finanzierungskonzeptes, um unsere finanzielle Stabilität für die nächsten Jahre zu sichern und gleichzeitig Investitionen in wichtige Zukunftsthemen zu tätigen“, erklärte er in einer Mitteilung.

Bogner will das Gebäude nach eigenen Angaben noch mindestens zwei Jahre lang als Mieterin nutzen und währenddessen einen neuen Standort in München suchen. UBM plant demnach, nach dem Auszug des Modeunternehmens auf dem Grundstück Wohnungen zu errichten. „Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ändert sich durch den Verkauf bis zu einem Umzug frühestens in zwei Jahren nichts. Der Standort München wird sich auch in Zukunft nicht ändern, denn Bogner gehört nach München“, erklärte Schneider.

Foto: Bogner

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Willy Bogner GmbH & Co. KGaA