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Crocs erzielt auch im zweiten Quartal neue Rekorde

Von Jan Schroder

22. Juli 2021

Business

Foto: Crocs Facebook-Page

Der US-amerikanische Schuhanbieter Crocs Inc. hat seinen Höhenflug fortgesetzt. Angesichts starker Resultate im zweiten Quartal 2021 hob das Unternehmen am Donnerstag seine Jahresprognosen erneut an. „Wir beobachten weiterhin eine starke Kundennachfrage nach der Marke Crocs in aller Welt“, erklärte CEO Andrew Rees in einer Mitteilung.

In den Monaten April bis Juni erwirtschaftete der Kunstoffschuh-Spezialist einen Umsatz in Höhe von 640,8 Millionen US-Dollar (542,0 Millionen Euro). Das entsprach einer Steigerung um 93,3 Prozent (währungsbereinigt +88,4 Prozent) gegenüber dem Vorjahresquartal und bedeutete gleichzeitig einen neuen Rekordwert für das Unternehmen.

Besonders dynamisch entwickelten sich die Geschäfte in Amerika, wo die Erlöse mit 405,7 Millionen US-Dollar mehr als doppelt so hoch ausfielen wie vor einem Jahr (+136,4 Prozent). Im asiatisch-pazifischen Raum stiegen die Umsätze um 35,5 Prozent auf 126,8 Millionen US-Dollar, in der Region EMEA, die Europa, den Nahen Osten und Afrika umfasst, legten sie um 63,1 Prozent auf 108,3 Millionen US-Dollar zu.

Auch beim Ergebnis konnte Crocs kräftig zulegen: Weil die operative Marge von 17,1 auf 30,5 Prozent gesteigert wurde, sprang der Betriebsgewinn im Vergleich zum Vorjahresquartal von 56,6 auf 195,3 Millionen US-Dollar. Der Quartalsüberschuss wuchs dank eines hohen Steuervorteils sogar von 56,6 auf 319,0 Millionen US-Dollar (269,8 Millionen Euro).

Im gesamten ersten Halbjahr lag der Umsatz bei 1,10 Milliarden US-Dollar und damit um 79,7 Prozent über dem entsprechenden Vorjahreswert. Der Nettogewinn wuchs von 67,6 auf 417,4 Millionen US-Dollar. Weil der Schuhanbieter nach den Rekordzahlen der ersten Jahreshälfte auch im bisherigen Verlauf des dritten Quartals „anhaltenden Schwung“ beobachtete, hob er seine Jahresprognosen an. Der Umsatz soll jetzt um 60 bis 65 Prozent gegenüber dem Vorjahresniveau von 1,39 Milliarden US-Dollar gesteigert werden. Zuvor war lediglich ein Wachstum um 40 bis 50 Prozent in Aussicht gestellt worden. Das Ziel für die um Sondereffekte bereinigte operative Marge wurde von 21 bis 23 Prozent auf 25 Prozent nach oben korrigiert.