Deutsche Modeunternehmen profitieren von Armutslöhnen in Rumänien

Acht bis zehn Stunden schuften, dazu unbezahlte Zwangsüberstunden, Beleidigungen und Belästigungen am Arbeitsplatz, und das alles für nur 14 Prozent eines existenzsichernden Lohnes. Wer bei diesen Bedingungen an Bekleidungsarbeiterinnen in Ländern wie Bangladesch, Indien oder Pakistan denkt, muss gar nicht so weit schauen: Die sogenannten „working poor“ der Bekleidungsindustrie, also diejenigen, die trotz Vollzeitbeschäftigung arm bleiben, sind gleich im Vorgarten Westeuropas zu finden, in Rumänien, Europas wichtigstem Produktionsland, das eine halbe Million Menschen in fast 10.000 Bekleidungsfabriken beschäftigt.


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