G-III schreibt schwarze Zahlen und hebt Jahresprognosen an

Der US-amerikanische Bekleidungskonzern G-III Apparel Group, Ltd. konnte im ersten Quartal 2018/19 die Analysten überraschen. Beim Umsatz wurden die Erwartungen deutlich übertroffen, unter dem Strich standen schwarze Zahlen, nachdem Marktexperten mit einem Verlust gerechnet hatten. Weil das Management zudem die Jahresprognosen anhob, stieg der Aktienkurs nach der Verkündung der jüngsten Zahlen am Dienstag kräftig.

In den Monaten Februar bis April kam der Mutterkonzern des Modehauses Donna Karan auf einen Umsatz von 611,7 Millionen US-Dollar (521,9 Millionen Euro). Das entsprechende Vorjahresniveau wurde damit um 16 Prozent übertroffen. Außerdem konnte das Unternehmen einen Nettogewinn in Höhe von 9,9 Millionen US-Dollar (8,4 Millionen Euro) ausweisen. Im Vorjahresquartal hatte es noch einen Verlust in Höhe von 10,4 Millionen US-Dollar verbuchen müssen.

Angesichts der überraschend guten Resultate freute sich CEO Morris Goldfarb über ein "auf ganzer Linie solides Quartal". Das veranlasste die Konzernleitung, die Prognosen für das gesamte Geschäftsjahr nach oben zu schrauben. Gerechnet wird jetzt mit einem Umsatz in Höhe von etwa 2,97 Milliarden US-Dollar. Zuvor waren 2,94 Milliarden US-Dollar prognostiziert worden. Der Nettogewinn soll nun 112 bis 117 Millionen US-Dollar erreichen, nachdem das Unternehmen bislang lediglich 97 bis 102 Millionen US-Dollar erwartet hatte.

Neben Donna Karan und DKNY gehören dem Konzern auch die Labels Vilebrequin, G.H. Bass, Andrew Marc, Marc New York, Eliza J and Jessica Howard. Zudem hält er Lizenzen namhafter Marken wie Calvin Klein, Tommy Hilfiger, Karl Lagerfeld Paris, Kenneth Cole, Cole Haan, Guess, Levi’s und Dockers.

Foto: DKNY Facebook-Page
 

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