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Jack-Wolfskin-Mutter Callaway Golf gelingt Umsatzsprung im zweiten Quartal

Von Jan Schroder

10. Aug. 2021

Business

Foto: Jack Wolfskin

Der US-amerikanische Sportartikelanbieter Callaway Golf Company hat seinen Höhenflug im zweiten Quartal 2021 fortgesetzt und erneut kräftige Zuwächse beim Umsatz und Ergebnis erzielt. Der Mutterkonzern des deutschen Outdoor-Ausstatters Jack Wolfskin profitierte von der anhaltenden Erholung der Nachfrage in wichtigen Märkten und dem Zukauf des Golfsimulatoren-Betreibers Topgolf.

Laut einem Zwischenbericht, den Callaway am Montagabend veröffentlichte, belief sich der Konzernumsatz in den Monaten April bis Juni auf 913,6 Millionen US-Dollar (778,6 Millionen Euro). Damit wurde er gegenüber dem Vorjahresquartal mehr als verdreifacht (+208 Prozent). Das Segment Topgolf, dessen Übernahme Anfang März vollzogen worden war, steuerte 325 Millionen US-Dollar zum Gesamtumsatz bei und übertraf damit die Erwartungen.

Auch die übrigen Geschäftsfelder konnten kräftig zulegen. Dazu zählte auch Jack Wolfskin: Die Tochter habe ihren Umsatz gesteigert und sich damit „widerstandsfähig“ gezeigt, obwohl die Geschäfte „in den meisten europäischen Märkten über weite Strecken des Quartals weiterhin von den Covid-19-Beschränkungen negativ beeinflusst wurden“, erklärte der Mutterkonzern.

Dank des deutlichen Umsatzwachstums und der zusätzlichen Ergebnisbeiträge von Topgolf schrieb Callaway wieder schwarze Zahlen: Der operative Gewinn belief sich auf 107,3 Millionen US-Dollar, nachdem der Konzern im Vorjahresquartal einen Betriebsverlust von 177,4 Millionen US-Dollar hinnehmen musste. Unter dem Strich stand ein Nettogewinn von 91,7 Millionen US-Dollar (78,1 Millionen Euro). Im zweiten Viertel des Jahres 2020 hatte Callaway einen Fehlbetrag von 167,7 Millionen US-Dollar verbucht.