Levi Strauss: Starkes Europageschäft beflügelt Quartalsumsatz

Der US-amerikanische Bekleidungskonzern Levi Strauss & Co. hat im dritten Quartal 2018/19 beim Umsatz und Gewinn die Analystenerwartungen übertroffen. Das geht aus einem Zwischenbericht hervor, den das Unternehmen am Dienstag vorlegte. Kräftige Zuwächse in Europa konnten einen Umsatzrückgang in Amerika mehr als kompensieren.

Insgesamt belief sich der Umsatz in den drei Monaten vor dem 25. August auf 1,45 Milliarden US-Dollar (1,32 Milliarden Euro). Damit übertraf er das entsprechende Vorjahresniveau um 3,8 Prozent. Bereinigt um Wechselkursveränderungen stiegen die Erlöse sogar um 5,2 Prozent.

In der Region Americas sorgte das schwache Großhandelsgeschäft in den USA dafür, dass der Umsatz um 2,8 Prozent auf 770,8 Millionen US-Dollar schrumpfte. Deutlich besser sah es in Europa aus: Dort erzielte Levi Strauss einen Zuwachs um 14,2 Prozent (währungsbereinigt +18,1 Prozent) auf 463,3 Millionen US-Dollar. Aufwärts ging es auch in Asien, wo die Erlöse um 8,9 Prozent (währungsbereinigt +11,9 Prozent) auf 213,0 Millionen US-Dollar zulegten.

Trotz höherer Investitionen in den Ausbau des eigenen Einzelhandels wuchs der operative Gewinn um 7,4 Prozent auf 171,2 Millionen US-Dollar. Aufgrund von einmaligen Steuergutschriften im Vorjahresquartal ging der auf die Anteilseigner entfallende Nettogewinn allerdings um 4,3 Prozent auf 124,5 Millionen US-Dollar (113,3 Millionen Euro) zurück.

„Wir haben im dritten Quartal starke Resultate abgeliefert und sind weiter auf Kurs, unsere Erwartungen für das Gesamtjahr zu erfüllen“, erklärte CEO Chip Bergh in einer Mitteilung. Im Auslandsgeschäft, im eigenen Einzelhandel und in den Kategorien Damenkleidung und Oberteile seien zweistellige Umsatzzuwächse erzielt worden, betonte er. Für das vierte Quartal rechnet Bergh nun auch mit besseren Resultaten im zuletzt schwächelnden US-Großhandel.

Foto: Levi’s Facebook-Page

 

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