Der italienische Brillenhersteller Luxottica Group SpA ist weiter auf Einkaufstour. Am Dienstag verkündete der Konzern die Übernahme des Glasprozudenten Barberini SpA. Barberini sei „ein weltweit führender Hersteller von optischen Gläsern für Sonnenbrillen“, erklärte Luxottica in einer Mitteilung. Das Volumen der Transaktion beläuft sich demnach auf etwa 140 Millionen Euro.

Der Kauf sei ein weiterer Schritt im Rahmen der Konzernstrategie, die eine Konzentration auf „exzellente Produktionsstätten und ‚Made in Italy‘-Qualität“ vorsieht, erklärte Luxottica. Gläser von Barberini seien bereits in den vergangenen Jahren ein „Schlüssel zum Erfolg“ der zum Konzern gehörenden Brillenmarken Ray Ban und Persol gewesen.

Zur italienischen Unternehmensgruppe gehören neben Ray Ban und Persol weitere namhafte Marken wie Oakley, Vogue Eyewear, Oliver Peoples und Alain Mikli. Darüber hinaus verfügt sie über eigene Handelsketten. Außerdem produziert Luxottica in Lizenz die Eyewear-Kollektionen prominenter Modehäuser wie Giorgio Armani, Burberry, Bulgari, Chanel, Dolce & Gabbana, Michael Kors, Prada, Ralph Lauren, Valentino und Versace.

In den vergangenen Monaten hatte der Konzern in zunehmenden Maße hochspezialisierte Produzenten übernommen. So kaufte er im Frühjahr die japanische Brillengestell-Manufaktur Fukui Megane. Zudem vereinbarte Luxottica bereits Anfang 2017 die Fusion mit dem französischen Gläserhersteller Essilor. Der Zusammenschluss konnte aufgrund langwieriger wettbewerbsrechtlicher Prüfungen bisher aber noch nicht vollzogen werden.

Foto: Luxottica
 

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