Luxuslabel Hermès macht 2018 deutlich mehr Gewinn

Das französische Modehaus Hermès International SCA hat das Geschäftsjahr 2018 mit soliden Zuwächsen beim Umsatz und Ergebnis abgeschlossen. In allen Marktregionen seien die Erlöse gesteigert worden, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Insgesamt erwirtschaftete Hermès im abgelaufenen Jahr einen Umsatz in Höhe von 5,97 Milliarden Euro. Gegenüber 2017 bedeutete das eine Verbesserung um 7,5 Prozent. Bereinigt um Wechselkursveränderungen lag die Steigerungsrate sogar bei 10,4 Prozent. Ein wichtiger Wachstumsmotor war das Produktsegment Ready-to-wear und Accessoires, dessen Erlöse um 10,9 Prozent (währungsbereinigt +14,1 Prozent) auf 1,31 Milliarden Euro stiegen. Im Kerngeschäft mit Lederwaren erzielte Hermès ein Umsatzplus von 6,3 Prozent (währungsbereinigt +9,4 Prozent) auf 2,98 Milliarden Euro.

Überdurchschnittlich gut entwickelte sich die Nachfrage im asiatisch-pazifischen Raum, der wichtigsten Marktregion des Unternehmens. Trotz relativ geringer Zuwächse in Japan (+4,4 Prozent, währungsbereinigt +7,5 Prozent) stiegen die Erlöse in der gesamten Region um 8,6 Prozent (währungsbereinigt +12,0 Prozent) auf 2,89 Milliarden Euro.

In Europa fielen die Zuwächse geringer aus: Der Umsatz legte um 6,1 Prozent (währungsbereinigt +7,0 Prozent) auf 1,91 Milliarden Euro zu. Negative Währungseffekte bremsten das Wachstumstempo in Amerika. Dort stiegen die Erlöse um 6,3 Prozent (währungsbereinigt +11,5 Prozent) auf 1,06 Milliarden Euro.

Verbessern konnte sich Hermès auch beim Ergebnis: Der operative Gewinn stieg um 9,2 Prozent auf 2,10 Milliarden Euro. Dazu trug allerdings der Verkauf einer Immobilie in Hongkong bei, der 53 Millionen Euro einbrachte. Bereinigt um Sondereffekte wuchs der Betriebsgewinn um 6,4 Prozent. Der auf die Anteilseigner entfallende Jahresüberschuss legte sogar um 15,1 Prozent auf 1,41 Milliarden Euro. Ohne die Zusatzeinnahmen aus dem Immobilienverkauf stieg er immerhin um elf Prozent.

Foto: Hermès Facebook-Page
 

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