LVMH: Modesparte mit kräftigem Umsatzplus im dritten Quartal

Der französische Luxusgüterkonzern Moët Hennessy Louis Vuitton (LVMH) sieht sich auf Erholungskurs. Im dritten Quartal 2020 konnten wichtige Geschäftsbereiche wieder Umsatzzuwächse verbuchen, nachdem sie im ersten Halbjahr infolge der Covid-19-Pandemie empfindliche Einbußen hinnehmen mussten. Das geht aus aktuellen Zahlen hervor, die der weltgrößte Anbieter von Luxusartikeln am Donnerstag veröffentlichte.

Demnach erzielte das Segment Mode und Lederwaren, zu dem Marken wie Louis Vuitton, Christian Dior und Fendi gehören, in den Monaten Juli bis September ein organisches – also um Währungseffekte und Veränderungen in der Konzernstruktur bereinigtes – Umsatzplus von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Der ausgewiesene Umsatz der Sparte wuchs um 9,1 Prozent auf 5,94 Milliarden Euro. Auch in Asien (ohne Japan), der umsatzstärksten Marktregion des Konzerns, stiegen die Erlöse zweistellig (organisch +13 Prozent).

Die Zuwächse in diesen Sparten und Märkten reichten jedoch nicht aus, um weitere Einbußen in anderen Bereichen zu kompensieren. So waren die Erlöse in Europa (organisch -24 Prozent), Japan (organisch -17 Prozent) und den USA (organisch -4 Prozent) auch im dritten Vierteljahr rückläufig. Insgesamt sank der Quartalsumsatz des Konzerns daher um 10,2 Prozent (organisch -7 Prozent) auf 12,0 Milliarden Euro..

Immerhin konnte LVMH in den vergangenen Monaten seine krisenbedingte Talfahrt merklich verlangsamen, nachdem der Umsatz im ersten Halbjahr um 26,7 Prozent (organisch -28 Prozent) auf 18,4 Milliarden Euro abgerutscht war. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres lag der Konzernumsatz damit bei 30,3 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutete das einen Rückgang um 21,0 Prozent (organisch -21 Prozent).

Foto: Louis Vuitton Facebook-Page

 

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