Moncler kehrt im vierten Quartal auf den Wachstumspfad zurück

Auch das italienische Modeunternehmen Moncler SpA hat das Geschäftsjahr 2020 infolge der Covid-19-Pandemie mit einem Umsatz- und Gewinnrückgang abgeschlossen. Im Schlussquartal konnte der Daunenjacken-Spezialist aber wieder ein Umsatzplus erzielen. Das geht aus dem aktuellen Geschäftsbericht hervor, den das Unternehmen am Donnerstagabend veröffentlichte.

Demnach erwirtschaftete Moncler in den Monaten Oktober bis Dezember einen Umsatz in Höhe von 675,3 Millionen Euro, was einer Steigerung um sieben Prozent (währungsbereinigt +8 Prozent) gegenüber dem Vorjahresquartal entsprach. Das Plus sei „vor allem der starken Expansion auf dem chinesischen Markt, Zuwächsen in Südkorea und Japan und exzellenten Resultaten im Onlinegeschäft“ zu verdanken gewesen, erklärte das Unternehmen. Insgesamt stieg der Umsatz in Asien im vierten Quartal währungsbereinigt um 26 Prozent.

Trotz guter Geschäfte in Asien sinkt der Jahresumsatz um zwölf Prozent

Im gesamten Geschäftsjahr musste der Bekleidungsanbieter aufgrund empfindlicher Einbußen in den ersten sechs Monaten einen Umsatzrückgang um zwölf Prozent (währungsbereinigt -11 Prozent) auf 1,44 Milliarden Euro hinnehmen. Während die Erlöse in Asien mit 717,9 Millionen Euro um 0,4 Prozent (währungsbereinigt +2 Prozent) über dem Vorjahresniveau lagen, schrumpften sie in den übrigen Marktregionen deutlich: In Italien sanken sie um 34 Prozent auf 122,3 Millionen Euro, im Rest der Region EMEA um 18 Prozent auf 379,5 Millionen Euro und in Amerika um 16 Prozent (währungsbereinigt -15 Prozent) auf 220,7 Millionen Euro.

Das Ergebnis belasteten neben dem Umsatzrückgang auch Wertberichtigungen, die aufgrund der krisenbedingt niedrigen Nachfrage auf Lagerbestände der Frühjahrs- und Sommerware vorgenommen werden mussten. Durch die Senkung der Vertriebsgemeinkosten und der Marketingausgaben konnte das Unternehmen die negativen Auswirkungen dieser Faktoren nur teilweise kompensieren.

So sank das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 25 Prozent auf 368,8 Millionen Euro. Dank eines positiven steuerlichen Sondereffekts lag der Nettogewinn mit 300,4 Millionen Euro lediglich um 16 Prozent unter dem Niveau von 2019. Das Unternehmen kündigte an, für das vergangene Jahr eine Dividende in Höhe von 0,45 Euro pro Aktie auszuschütten.

Foto: Moncler Facebook-Page
 

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