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Nach Rekordzahlen im dritten Quartal: Steve Madden hebt Prognosen an

Von Jan Schroder

3. Nov. 2021

Business

Foto: Steve Madden Facebook-Page

Die US-amerikanische Modemarke Steve Madden konnte ihren Aufwärtstrend auch in den vergangenen Monaten fortsetzen. „Im dritten Quartal haben wir die höchsten Umsätze und Gewinne unserer Geschichte erzielt“, verkündete CEO Edward Rosenfeld in einem am Mittwoch veröffentlichten Zwischenbericht.

In den Monaten Juli bis September erwirtschaftete der Mutterkonzern Steven Madden Ltd. demnach einen Umsatz in Höhe von 528,7 Millionen US-Dollar (456,7 Millionen Euro), was einer Steigerung um 52,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entsprach. „Unser Einzelhandelssegment war mit ausgezeichneten Resultaten in den digitalen und physischen Vertriebskanälen erneut herausragend“, hob Rosenfeld hervor. Tatsächlich fielen die Retail-Erlöse mit 123,1 Millionen US-Dollar mehr als doppelt so hoch aus wie im dritten Quartal des vergangenen Jahres (+108,6 Prozent). Im Großhandelsgeschäft wuchs der Umsatz um 41,6 Prozent auf 402,0 Millionen US-Dollar.

Auch beim Ergebnis machte Steve Madden beträchtliche Fortschritte. Der operative Gewinn lag bei 88,4 Millionen US-Dollar, nachdem Wertberichtigungen im Gesamtvolumen von knapp 50 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal noch für einen Betriebsverlust von 3,0 Millionen US-Dollar gesorgt hatten. Der auf die Anteilseigner entfallende Quartalsüberschuss belief sich auf 66,6 Millionen US-Dollar (57,6 Millionen Euro). Im dritten Viertel des vergangenen Jahres musste der Konzern einen Fehlbetrag von 7,0 Millionen US-Dollar verbuchen.

Angesichts der überraschend guten Zahlen korrigierte das Unternehmen seine Jahresziele nach oben: Es rechnet nun mit einem Umsatzwachstum um 50 bis 52 Prozent. Zuvor war lediglich ein Plus von 43 bis 47 Prozent erwartet worden. Der Prognosebereich für den verwässerten Gewinn pro Aktie wurde von 1,90 bis 2,00 US-Dollar auf 2,21 bis 2,26 US-Dollar angehoben.