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Nach Umsatzrutsch im dritten Quartal: Global Fashion Group senkt Jahresprognosen erneut

Von Jan Schroder

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Homepage der Online-Plattform The Iconic Bild: Global Fashion Group

Der E-Commerce-Konzern Global Fashion Group SA (GFG) hat seine Jahresprognosen am Donnerstagabend ein weiteres Mal gesenkt. Als Gründe führte der Online-Modehändler die Einstellung der Geschäftsaktivitäten in Argentinien und den sich weltweit abschwächenden Nachfragetrend an.

Die Muttergesellschaft der Plattformen Dafiti, Zalora und The Iconic rechnet nun für 2023 mit einem währungsbereinigten Rückgang des Nettowarenvolumens (NMV) um 16 bis 18 Prozent auf 1,2 bis 1,3 Milliarden Euro. Zuvor war lediglich ein Minus von zehn bis 15 Prozent erwartet worden. Die Umsatzprognose wurde von 0,9 auf 0,8 Milliarden Euro gesenkt.

Auch bei den Aussichten für das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ist das Management nun vorsichtiger. Es rechnet jetzt für das Gesamtjahr mit einer bereinigten EBITDA-Marge im Bereich von -7 bis -9 Prozent. Bisher waren -6 bis -8 Prozent prognostiziert worden.

Neben dem kürzlich beschlossenen Rückzug aus Argentinien, der mit dem „schwierigen makroökonomischen Umfeld“ begründet wurde, veranlasste auch die zuletzt schwache Geschäftsentwicklung das Management zur Senkung der Prognosen.

Vorläufigen Zahlen zufolge sank das GMV im dritten Quartal währungsbereinigt um 19 Prozent. Der Umsatz verfehlte das entsprechende Vorjahresniveau demnach sogar noch deutlicher (währungsbereinigt -25 Prozent). Die bereinigte EBITDA-Marge lag demnach bei -10 Prozent.

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