Optimierung von Überbeständen und Steigerung des ethischen Werts
Die Modeindustrie ist für 10 Prozent der gesamten Kohlendioxidemissionen der Menschheit verantwortlich, und sie unternimmt rund 101 Schritte, um ein einziges Kleidungsstück herzustellen, berichtete das Weltwirtschaftsforum Anfang dieses Jahres. Hinzu kommt, dass sich mit dem Boom von Fast Fashion, Online-Shopping und Trends wie „Wardrobing“ die Bekleidungsproduktion seit 2000 etwa verdoppelt hat. Während der Covid-19-Krise hat sich die Verbraucherstimmung in Richtung Nachhaltigkeit und Umweltbelange verschoben, was das Interesse an Wiederverkauf und Weiterverkauf verstärkt hat. Allein in dieser Woche wäre das Ende von Topshop und Arcadia der größte britische Zusammenbruch der Pandemie für den globalen Einzelhandelsmarkt.
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