Salvatore Ferragamo mit solidem Umsatzplus im ersten Halbjahr

Das italienische Modehaus Salvatore Ferragamo SpA hat seinen Aufschwung fortgesetzt. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres konnte das Unternehmen beim Umsatz und Ergebnis zulegen. Das geht aus einem Zwischenbericht hervor, der am Dienstag veröffentlicht wurde.

Demnach stieg der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,6 Prozent (währungsbereinigt +4,4 Prozent) auf 704,9 Millionen Euro. Kräftig wachsen konnten die Italiener in ihrer wichtigsten Marktregion, dem asiatisch-pazifischen Raum: Dort kletterten die Erlöse um 8,1 Prozent (währungsbereinigt +8,4 Prozent) auf 277,2 Millionen Euro. Übertroffen wurde die Steigerungsrate nur in Zentral- und Südamerika, wo Ferragamo ein Plus von 13,4 Prozent (währungsbereinigt +10,3 Prozent) auf 38,3 Millionen Euro erzielte.

In den übrigen Märkten fielen die Zuwächse bescheidener aus: In Europa stieg der Umsatz um 3,0 Prozent auf 177,6 Millionen Euro, in Nordamerika um 0,4 Prozent (währungsbereinigt -0,4 Prozent) auf 152,8 Millionen Euro und in Japan um 0,1 Prozent (währungsbereinigt +0,5 Prozent) auf 58,9 Millionen Euro.

Der operative Gewinn legte um 9,9 Prozent auf 93,9 Millionen Euro zu. Das lag aber nicht zuletzt an der erstmaligen Anwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16. Bereinigt um den Effekt der Umstellung verfehlte er das entsprechende Vorjahresniveau knapp (-0,4 Prozent). Der ausgewiesene Halbjahresgewinn nach Minderheitsanteilen wuchs um 1,1 Prozent auf 58,1 Millionen Euro.

Foto: Salvatore Ferragamo Facebook-Page

 

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