Skechers nimmt Indien-Geschäft in die eigenen Hände

Der US-amerikanische Schuhanbieter Skechers USA Inc. führt seine Geschäfte in Indien künftig in Eigenregie. Am Dienstag teilte das Unternehmen mit, dass es seinem bisherigen Partner dessen Minderheitsbeteiligung am dortigen Joint Venture abgekauft habe. Das Indien-Geschäft soll künftig von einer neuen Tochtergesellschaft geführt werden, die vollständig dem Konzern gehört.

„Die Verbindung des erfahrenen lokalen Teams mit den bewährten Vertriebs- und Marketingkapazitäten von Skechers wird ein schnelleres und effizienteres Wachstum der Marke und ihrer Präsenz ermöglichen und dazu führen, dass sie letztlich ihr volles Potenzial ausschöpft“, erklärte das Unternehmen. Skechers verfügt in Indien aktuell über 223 Shops. Von diesen werden 61 künftig in Eigenregie geführt, der Rest von Partnern. 2019 sollen achtzig bis hundert neuen Läden eröffnet werden. Etwa zwanzig davon will Skechers selbst betreiben.

David Weinberg, der Chief Operating Officer (COO) von Skechers, sieht in Indien große Chancen: „Wenige Märkte haben ein ähnlich hohes Wachstumspotenzial wie Indien. Deshalb haben wir den Markt ursprünglich betreten und nun entschieden, den Minderheitsanteil an unserem Joint Venture zu kaufen“, erklärte er in einer Mitteilung. Bereits 2018 habe das Unternehmen in Indien zweistellige Umsatzzuwächse erzielt, durch die volle Kontrolle der Geschäfte sei es nun möglich, dort noch effizienter zu arbeiten. Auf diese Weise sollen nicht nur die Umsätze weiter gesteigert werden. „Wir glauben, dass der Wechsel auch zu höheren Gewinnen beitragen wird“, so Weinberg.

Foto: Skechers Facebook-Page
 

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