Skechers sieht Aufwärtstrend nach Umsatzeinbruch im zweiten Quartal

Auch der US-amerikanische Schuhanbieter Skechers USA Inc. wurde in den vergangenen Monaten von den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie schwer getroffen. Mittlerweile sieht das Management aber wieder Anzeichen für einen Aufwärtstrend. Das geht aus einem aktuellen Quartalsbericht hervor, den das Unternehmen am Donnerstag veröffentlichte.

Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2020 kam Skechers demnach auf einen Umsatz in Höhe von 729,5 Millionen US-Dollar (623,2 Millionen Euro). Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutete das einen Rückgang um 42,0 Prozent. Auf dem Heimatmarkt sanken die Erlöse um 47,3 Prozent, im Auslandsgeschäft schrumpften sie um 37,8 Prozent. Die krisenbedingten Umsatzeinbußen drückten das Unternehmen tief in die roten Zahlen: Unter dem Strich stand ein Nettoverlust von 68,1 Millionen US-Dollar (58,2 Millionen Euro), nachdem im zweiten Quartal des Vorjahres noch ein Überschuss von 75,2 Millionen US-Dollar erzielt worden war.

Hoffnungen bereitet dem Unternehmen die Entwicklung in China: Dort stieg der Quartalsumsatz bereits wieder um 11,5 Prozent. Für Chief Operating Officer (COO) David Weinberg war das ein Grund, „optimistisch“ in die Zukunft zu blicken. Im Laufe des Quartals seien „erste Anzeichen einer Erholung“ beobachtet worden, erklärte er in einer Mitteilung. Neben dem Umsatzplus in China nannte er „beständige Zuwächse in anderen Märkten“ sowie eine Steigerung der Erlöse im eigenen Online-Geschäft um rund 428 Prozent.

„Obwohl die Entwicklung jedes Landes einzigartig war, haben wir einen ähnlichen Erholungstrend beobachtet, der sich zunächst in China zeigte und nun auch andere Märkte erreicht hat, darunter Australien, Deutschland, Südkorea und Taiwan“, erläuterte Weinberg. „Wir glauben, dass die positiven Umsatztrends in den Märkten, die sich wieder geöffnet haben, sowie die Effizienz, mit der wir auf die Herausforderungen der Pandemie reagiert haben, starke Indikatoren dafür sind, dass Skechers ein weltweit führendes Unternehmen in der Schuhbranche bleiben wird, sobald sich die Gesundheitssituation stabilisiert.“

Foto: Skechers Facebook-Page

 

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