Superdry meldet mageres Weihnachtsgeschäft

Der britische Bekleidungshändler Superdry Plc. musste im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 einen Umsatzrückgang hinnehmen. Das geht aus einer Zwischenmitteilung hervor, die das Unternehmen am Donnerstag veröffentlichte. CEO Euan Sutherland machte strategische Fehler und widriges Wetter für die unerfreuliche Entwicklung verantwortlich.

Im Zeitraum vom 28. Oktober bis zum 29. Januar belief sich der Umsatz von Superdry demnach auf 269,3 Millionen Britische Pfund (307,5 Millionen Euro). Damit lag er um 1,5 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahresniveau. Ursächlich war die Schwäche im eigenen Einzelhandel: In den stationären Filialen sanken die Erlöse um 8,5 Prozent auf 126,8 Millionen Britische Pfund, im Online-Geschäft schrumpften sie um 0,7 Prozent auf 69,0 Millionen Britische Pfund. Zulegen konnte das Unternehmen im Großhandel. Dort wuchs der Umsatz um 12,7 Prozent auf 73,5 Millionen Britische Pfund.

„Uns belasteten weiterhin die Probleme bei der Sortimentszusammensetzung und der modischen Relevanz, die wir bereits angesprochen haben. Hinzu kam das Fehlen längerer Kälteperioden in unseren Schlüsselmärkten bis zum Ende des dritten und dem Beginn des vierten Quartals“, erklärte Konzernchef Sutherland. Hoffnungen setzt er auf die bereits eingeleiteten Maßnahmen, um das Angebot vielfältiger zu machen und den Kundenwünschen anzupassen. Dabei sollen neue Führungskräfte für frische Impulse sorgen: Creative Director Phil Dickinson und Merchandising Director Lucy Maitland-Walker nahmen im Januar ihre Arbeit bei Superdry auf.

Sutherland betonte zudem, dass der Bekleidungshändler Fortschritte bei seinem Effizienzsteigerungsprogramm mache. Von dem Maßnahmenpaket, das Mitte Dezember vorgestellt wurde, erhofft sich Superdry bis zum Geschäftsjahr 2021/22 Kostensenkungen im Volumen von mindestens fünfzig Millionen Britischen Pfund

Foto: Superdry Facebook-Page
 

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