Ted Baker rutscht im ersten Halbjahr tiefer in die Verlustzone

Der britische Bekleidungsanbieter Ted Baker Plc. hat in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2020/21 tiefrote Zahlen geschrieben. Als Grund führte das Unternehmen am Montag empfindliche Umsatzeinbußen infolge der Covid-19-Pandemie an.

Bei seinen Sanierungsbemühungen sieht sich der Textilhändler aber auf Kurs: Der operative Cashflow werde im laufenden Jahr positiv sein, erklärte CEO Rachel Osborne in einer Mitteilung. Zudem habe Ted Baker unter anderem durch die Berufung des neuen Chefdesigners Anthony Cuthbertson sein Führungsteam gestärkt und „gute Fortschritte“ bei der Weiterentwicklung der Marke, der Produkte und des Onlinegeschäfts gemacht, so Osborne.

In den 28 Wochen vor dem 8. August belief sich der Konzernumsatz auf 169,5 Millionen Britische Pfund (185,8 Millionen Euro). Damit lag er um 45,9 Prozent (währungsbereinigt -46,2 Prozent) unter dem entsprechenden Vorjahresniveau. Eine Steigerung der E-Commerce-Erlöse um 41,8 Prozent (währungsbereinigt +41,1 Prozent) auf 74,2 Millionen Britische Pfund reichte bei Weitem nicht aus, um die Einbußen im stationären Einzelhandel und im Großhandelsgeschäft auszugleichen.

Trotz einschneidender Sparmaßnahmen rutschte das Unternehmen aufgrund des empfindlichen Umsatzrückgangs tiefer in die Verlustzone: Der operative Fehlbetrag wuchs von 17,1 auf 81,9 Millionen Britische Pfund. Unter dem Strich stand ein auf die Anteilseigner entfallender Nettoverlust in Höhe von 72,1 Millionen Britischen Pfund (79,0 Millionen Euro). Im Vorjahreszeitraum hatte Ted Baker einen Fehlbetrag von 20,5 Millionen Britischen Pfund ausgewiesen. Bereinigt um Sondereffekte wuchs der Verlust von 4,2 auf 31,6 Millionen Britische Pfund.

Foto: Ted Baker
 

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