TK-Maxx-Mutter TJX leidet auch im vierten Quartal unter Ladenschließungen

Die Lockdown-Bestimmungen in wichtigen Auslandsmärkten haben die Geschäfte des US-amerikanischen Handelskonzerns TJX Companies Inc. im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2020/21 belastet und für unerwartet schwache Zahlen gesorgt. Das geht aus einem Geschäftsbericht hervor, den der weltgrößte Off-Price-Anbieter am Mittwoch veröffentlichte. Auch die Jahresresultate wurden von hohen Einbußen infolge der Covid-19-Pandemie geprägt.

In den 13 Wochen vor dem 30. Januar erwirtschaftete der Konzern, der in Deutschland mit seiner Kette TK Maxx vertreten ist, einen Umsatz in Höhe von 10,9 Milliarden US-Dollar (9,01 Milliarden Euro). Im Vergleich zum Vorjahresquartal bedeutete das einen Rückgang um 10,3 Prozent. Das Unternehmen begründete die Einbußen mit zeitweiligen Filialschließungen in einigen Regionen: In Europa seien die Läden für etwa 63 Prozent des Berichtszeitraums geschlossen gewesen, in Kanada für etwa 32 Prozent. Die daraus resultierenden Umsatzeinbußen bezifferte der Konzern auf 950 Millionen bis 1,05 Milliarden US-Dollar. Die Stores in den USA blieben hingegen durchgehend geöffnet.

Auch das Ergebnis litt unter den Folgen der Gesundheitskrise: Der Nettogewinn schrumpfte gegenüber dem vierten Quartal des Vorjahres um 66,9 Prozent auf 325,5 Millionen US-Dollar (268,1 Millionen Euro) und verfehlte damit ebenso wie der Umsatz die Erwartungen der Analysten.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie hatten die Geschäfte auch in den vorangegangenen Quartalen belastet. So lag der Jahresumsatz mit 24,5 Milliarden US-Dollar um 23,0 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Der Nettogewinn brach um 97,2 Prozent auf 90,5 Millionen US-Dollar ein.

Foto: TK Maxx

 

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