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Trotz Umsatzrutsch: Superdry kann Jahresverlust deutlich verringern

Von Jan Schroder

16. Sept. 2021

Business

Foto: Superdry

Der britische Bekleidungsanbieter Superdry Plc musste im Geschäftsjahr 2020/21 nicht zuletzt wegen der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie erhebliche Umsatzeinbußen hinnehmen. Trotzdem gelang es dem Unternehmen, seinen Verlust zu verringern.

CEO Julian Dunkerton zeigte sich angesichts der am Donnerstag veröffentlichten vorläufigen Resultate optimistisch: „Ich habe keinen Zweifel daran, dass wir die Trendwende schaffen werden, und es gibt viel Dinge, über die wir uns freuen können“, erklärte er in einer Mitteilung. So sei die Umsatzentwicklung seit der Wiedereröffnung der Stores „ermutigend“ verlaufen, zudem habe das Unternehmen wichtige Führungskräfte berufen und seinen Reformkurs fortgesetzt. „Auch wenn vieles noch ungewiss ist, blicke ich mit echter Zuversicht auf 2022 und darüber hinaus“, so Dunkerton.

Im vergangenen Geschäftsjahr, das am 24. April abgeschlossen wurde, belief sich der Umsatz von Superdry auf 556,1 Millionen Britische Pfund (652,5 Millionen Euro). Damit lag er um 21,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Das Unternehmen begründete den Rückgang vor allem mit den zeitweiligen Ladenschließungen infolge der Covid-Pandemie.

Umfangreiche Sparmaßnahmen, staatliche Fördermittel und geringere Einmalbelastungen führten allerdings dazu, dass der Verlust deutlich niedriger ausfiel als im Vorjahr. Der auf die Anteilseigner entfallende Nettoverlust wurde von 143,4 auf 36,1 Millionen Britische Pfund (42,4 Millionen Euro) verringert. Bereinigt um Sondereffekte sank der Fehlbetrag von 35,7 auf 15,9 Millionen Britische Pfund.

Der Bekleidungsanbieter legte zudem Zahlen zur Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr vor: In den 18 Wochen vor dem 28. August sei der Umsatz gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 1,9 Prozent gesteigert worden, teilte Superdry mit. Die Erlöse in den eigenen Stores wuchsen demnach um 33,1 Prozent, im Großhandel legten sie um 12,7 Prozent zu. Der E-Commerce-Umsatz schrumpfte hingegen um 34,4 Prozent. Insgesamt lagen die Erlöse im Berichtszeitraum damit um 29,6 Prozent unter dem entsprechenden Niveau des Vorkrisenjahres 2019/20.