VF Corporation will sich von Arbeitskleidungs-Marken trennen

Der US-amerikanische Bekleidungskonzern VF Corporation denkt über eine weitere Straffung seines Portfolios nach. Nachdem das Unternehmen im vergangenen Jahr bereits seine Denim-Sparte abgespalten und unter dem Namen Kontoor Brands als eigenständiges Unternehmen an die Börse gebracht hat, stehen nun die Marken auf dem Prüfstand, die Arbeits- und Schutzkleidung herstellen. Er untersuche „strategische Alternativen“ für dieses Segment, verkündete der Konzern am Dienstag in einer Mitteilung.

„Die weitere Veränderung und Optimierung des Portfolios genießt unsere höchste strategische Priorität“, erklärte CEO Steve Rendle. Die nun eingeleitete Trennung vom Arbeitskleidungs-Segment sei dabei „der nächste natürliche Schritt“. Das erklärte Ziel des Konzerns ist es, sich noch stärker auf die Kundenbedürfnisse und den eigenen Einzelhandel auszurichten und sich auf seine besonders wachstumsträchtigen Marken wie Vans, The North Face oder Eastpak zu konzentrieren

Trennungskandidaten sind nun die Marken Red Kap, VF Solutions, Bulwark, Workrite, Walls, Terra, Kodiak, Work Authority und Horace Small. Zusammen kamen sie im vergangenen Geschäftsjahr auf einen Umsatz von etwa 865 Millionen US-Dollar (780 Millionen Euro). Die ebenfalls zur Workwear-Sparte von VF gehörenden Labels Dickies und Timberland Pro sollen hingegen beim Konzern verbleiben.

„Die Arbeitskleidungshersteller in unserer Workwear-Sparte sind ein überzeugender Geschäftsbereich, der sich durch ein starkes und schlüssiges finanzielles Profil und wertvolle Kundenbeziehungen auszeichnen“, erklärte Rendle. Die Mitarbeiter hätten in den vergangenen Jahren „exzellente Arbeit“ beim Aufbau des Segments geleistet, so dass der Konzern nun in einer „idealen Position“ sei, um „den optimalen zukünftigen Eigentümer für diese Marken zu finden“.

Foto: Bulwark Protection Facebook-Page

 

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