VF Corporation: Trennung von der Denim-Sparte lässt Quartalsgewinn abrutschen

Für Steve Rendle, den Chef des US-amerikanischen Bekleidungskonzerns VF Corporation, begann im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2019/20 ein „neues Kapitel“ der Unternehmensgeschichte. Er bezog sich dabei auf den Umzug der Zentrale nach Denver – vor allem aber auf die im Mai vollzogene Abspaltung des Denim-Segments. Seither gehören die Marken Wrangler, Lee und Rock & Republic nicht mehr zu VF, sondern zum neu gegründeten Konzern Kontoor Brands Inc., der als eigenständiges Unternehmen an der Börse notiert ist. Die Trennung hatte naturgemäß große Auswirkung auf die Zahlen für das Auftaktquartal, die VF am Mittwoch vorlegte. Vor allem die Ergebnisentwicklung war von Sondereffekten geprägt. Insgesamt fielen die Resultate aber so gut aus, dass der Konzern seine Jahresprognosen leicht nach oben korrigierte.


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