Wolford plant zusammen mit Fosun "Marktoffensive in China"

Der österreichische Mode- und Legwear-Spezialist Wolford AG nimmt den chinesischen Markt ins Visier. Dabei setzt er auf die Unterstützung seines Eigentümers Fosun. Der chinesische Mischkonzern, der vor wenigen Tagen ein Übernahmeangebot für den deutschen Bekleidungskonzern Tom Tailor ankündigte, hatte sich im vergangenen Jahr die Mehrheit an Wolford gesichert.

Am Montag gab Wolford bekannt, dass seit Anfang des Monats eine Partnerschaft mit der Fosun Fashion Brand Management Company (FFBM) bestehe. Die Tochter der Fosun Fashion Group sei ein „Full-Service-Anbieter mit dem Fokus auf Marketing und Vertrieb von Luxusmarken in China“, erklärte das Unternehmen. Der Dienstleister sei nun „für das Management des Markenauftritts im wichtigen Markt China mit seiner stetig wachsenden Schicht luxusorientierter Konsumentinnen“ zuständig und werde „die geplante Marktoffensive in China steuern“.

Wolford sieht großes Wachstumpotenzial in China

Die Österreicher sind bereits in Hongkong und Macao vertreten, in ganz China sehen sie noch große Wachstumspotenziale: Mittelfristig sollen die Umsätze dort in etwa das Niveau der aktuellen „Kernmärkte“ USA und Deutschland erreichen. Um dieses Ziel zu erreichen, werde die Präsenz in China nun in Zusammenarbeit mit FFBM „sukzessive und nachhaltig“ aufgebaut. Konkret soll FFBM „seine lokale Kompetenz einbringen, die Markteintrittsstrategie für China im Detail entwickeln und verantwortlich sein für das operative Management aller Groß- und Einzelhandelskanäle sowie für den Online-Handel“. Der Partner werde zudem sicherstellen, dass die Angebote von Wolford den Bedürfnissen der chinesischen Kundinnen entsprechen.

„Das Team von FFBM hat uns ebenso überzeugt wie die Erfolgsbilanz der bislang von ihnen vertretenen Marken. Es hat die notwendige Erfahrung, die richtigen Kontakte und wird für den unverzichtbaren ‚local touch‘ unseres Marktauftritts sowie für eine dynamische Entwicklung unseres China-Geschäfts sorgen“, erklärte Axel Dreher, der CEO von Wolford, in einer Mitteilung.

Foto: Wolford Facebook-Page
 

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