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H&M nimmt Secondhand-Produkte in den deutschen Onlinestore auf

Von Jan Schroder

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Einzelhandel

Foto: H&M

Der schwedische Bekleidungsanbieter Hennes & Mauritz AB (H&M) verkauft nun auch in Deutschland Secondhand-Produkte in seinem Onlineshop. „Das erweiterte Online-Angebot wird es Kund:innen erleichtern, sowohl gebrauchte Artikel und Produkte als auch Neuware zu finden“, erklärte das Unternehmen am Freitag in einer Mitteilung. Die Nutzer:innen der Plattform könnten so „für ein noch umfassenderes und bequemeres Einkaufserlebnis aus einer größeren Auswahl an Produkten auswählen“. Derzeit umfasst das Secondhand-Sortiment Kleidung, Schuhe und Accessoires für Frauen und Kinder.

H&M hatte den Secondhand-Verkauf auf der eigenen Online-Plattform Anfang des Jahres in Schweden gestartet. Deutschland ist nun der erste Auslandsmarkt, in dem der Service angeboten wird. Auch hierzulande werde er zusammen mit dem zum Konzern gehörenden Resell-Dienstleister Sellpy realisiert, teilte das Unternehmen mit. Sellpy bietet nicht nur gebrauchte Artikel der Konzernmarken, sondern auch Produkte externer Labels an und ist in Deutschland bereits seit 2020 aktiv.

Nach Schweden und Deutschland soll der Service künftig auf weitere Märkte ausgedehnt werden

Victor Rybkin, der Sustainability Manager H&M Central Europe, erläuterte die Hintergründe des Projekts: „Bei Pre-loved geht es nicht nur um Mode aus zweiter Hand und die Erweiterung unseres Angebots“, erklärte er in einem Statement. „Es ist auch ein Schritt in Richtung unseres Ziels einer kreislauforientierten Modezukunft, und es ist wichtig, dass unsere Kund:innen Teil des Wandels hin zu einer stärker kreislauforientierten Industrie sind. Wir wollen den Wandel vorantreiben und unseren Kund:innen gleichzeitig das bestmögliche Einkaufserlebnis bieten, in diesem Fall ein integriertes Erlebnis auf hm.com“.

Der Bekleidungsanbieter plant bereits, die Integration von Secondhand-Produkten in den eigenen Onlinestore weiter auszubauen. Beabsichtigt werde, den Service „in den kommenden Jahren auf weitere Märkte auszudehnen und damit noch mehr Kund:innen den Zugang zu gebrauchten Artikeln zu ermöglichen“, teilte das Unternehmen mit. Damit will der Konzern auch seine Nachhaltigkeitsstrategie vorantreiben: „Neben einem inspirierenden Einkaufserlebnis ist die Verlängerung des Lebenszyklus von Kleidungsstücken einer von vielen Schritten auf dem Weg zur Kreislaufmode und unterstützt das Ziel von H&M, bis 2040 ein Net-Zero-Unternehmen zu werden“, heißt es in einer Mitteilung.

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