Rund 1.300 Filialen geschlossen: C&A verzichtet auf Versandkosten für Online-Bestellungen

Aufgrund der Schutzmaßnahmen wegen der Coronavirus-Krise musste der Bekleidungshändler C&A nach eigenen Angaben mehr als 1.300 Filialen in 15 europäischen Ländern zeitweise schließen. Daher will das Unternehmen seinen Kunden nun Online-Käufe erleichtern. Bestellungen würden ab sofort kostenfrei geliefert, verkündete C&A am Sonntag. Zudem wurde die Rückgabefrist verlängert.

„Mit der Abschaffung der Versandkosten möchten wir den Online-Einkauf für unsere Kunden so einfach und attraktiv wie möglich gestalten, damit sie auch in dieser schwierigen Situation Mode für den täglichen Bedarf einkaufen können“, erklärte Andreas Hammer, der Director E-Commerce bei C&A, in einer Mitteilung.

Gleichzeitig gab der Einzelhändler bekannt, dass für im Internet bestellte Waren „ein verlängertes Rückgaberecht von 60 Tagen“ gelte. „Unsere Kunden sollen auch bei zeitweise geschlossenen Postämtern, verhinderten Versanddiensten oder Ausgangssperren genügend Zeit haben, Pakete zu retournieren“, erläuterte Hammer. „Wir möchten, dass unsere Kunden auch unter den derzeit schwierigen Umständen bei C&A sorglos einkaufen können.“

Das Unternehmen betonte, dass der Online-Versand nach wie vor verlässlich und gesundheitlich unbedenklich sei. „Die Zustellung von im C&A Online-Shop bestellten Produkten ist weiterhin gewährleistet. Unsere Kunden brauchen sich bei Online-Bestellungen auch keine Sorge hinsichtlich Covid-19 zu machen“, betonte Hammer. „Die beauftragten Paketzusteller haben uns versichert, dass die Quittierung von empfangenen Waren ausgesetzt ist, um direkten Kontakt zu vermeiden. In unseren Lägern und Verteilzentren haben wir besondere Gesundheits- und Hygienemaßnahmen eingeführt, um unsere Mitarbeiter zu schützen.“

Foto: Foto: obs/C&A Europe (cunda.de)/Steffen Hoeft

 

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