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Lyst-Index: Gucci auch im zweiten Quartal begehrteste Modemarke

Von Jan Schroder

13. Juli 2021

Mode

Foto: Gucci Facebook-Page

Das italienische Luxuslabel Gucci hat auch im zweiten Quartal des Jahres seine Spitzenposition im Lyst-Index verteidigt. Die Rangliste der „heißesten“ Marken und Produkte der Modewelt wird vierteljährlich von der britischen Online-Modesuchmaschine Lyst ermittelt. Dabei stützt sich das Unternehmen auf eigene Daten und die Auswertung von Social-Media-Aktivitäten und Internet-Suchvorgängen.

Am Dienstag veröffentlichte Lyst nun den aktuellen Index für das zweite Vierteljahr. Das Spitzentrio blieb im Vergleich zum vorherigen Quartal unverändert. Hinter Spitzenreiter Gucci tauschten allerdings die ärgsten Verfolger die Plätze: Das Modehaus Dior übernahm Rang zwei, der Sportartikelgigant Nike musste sich mit der dritten Position begnügen.

Auch in den Top Ten tat sich wenig: Dort sind weiterhin Louis Vuitton, Prada, Balenciaga, Moncler, Bottega Veneta und Saint Laurent vertreten. Einziger Neuzugang ist das Label Versace, das sich vom elften auf den zehnten Platz vorschob. Dafür büßte die Edel-Streetwearmarke Off-White drei Ränge ein und rutschte auf Position 13 ab.

Dank Lockerungen: Nachfrage nach Kleidern und Beachwear steigt rasant

Bei den begehrtesten Produkten dominierte sportives Schuhwerk: Platz eins in der Rangliste der Damenartikel belegte der Sneaker Nike Air Force One, bei den Herrenprodukten lagen die futuristische Pantoletten Adidas Yeezy Slides an der Spitze.

Im Rahmen der Auswertung aller Suchanfragen registrierten die Branchenexperten eine bemerkenswerte Verschiebung: Im Vergleich zum Vorjahresquartal machten Sommerprodukte die größten Sprünge. So stiegen die Suchaktivitäten für Kleider um 371 Prozent, für Sonnenbrillen um 198 Prozent und für Beachwear um 192 Prozent.

„In Schlüsselmärkten sorgten die Fortschritte bei den Impfungen und die Aufhebung der Lockdowns für eine höhere Nachfrage nach schickeren Kleidungsstücken und Artikeln, die mit Freizeit und Urlaub assoziiert werden“, erläuterten die Marktforscher. Die Verbraucher zeigten nun eine „deutlich andere Mentalität“ als vor einem Jahr, als die Beschränkungen aufgrund der Covid-19-Pandemie das Suchverhalten geprägt hatten.