Calida Group schließt 2019 mit höherem Betriebsgewinn ab

Der schweizerische Bekleidungskonzern Calida Holding AG sieht sich auf dem richtigen Weg. „Wir haben die einem starken Wandel unterworfene Marktdynamik frühzeitig erkannt und entsprechende strategische Prioritäten definiert, welche für alle Marken der Gruppe relevant sind und kontinuierlich mit grosser Konsequenz umgesetzt wurden“, lobte CEO Reiner Pichler anlässlich der Verkündung der aktuellen Resultate am Freitag. Das Unternehmen habe sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 „erfolgreich im Branchenumbruch“ behauptet, erklärte die Calida Group in einer Mitteilung.

Im vergangenen Jahr musste der Konzern einen leichten Umsatzrückgang hinnehmen. Mit 404,3 Millionen Schweizer Franken (381,1 Millionen Euro) lagen die Nettoverkaufserlöse um 1,3 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die Entwicklung wurde allerdings von ungünstigen Wechselkursveränderungen beeinflusst. Währungsbereinigt konnte die Unternehmensgruppe ein Umsatzplus von 1,7 Prozent erzielen. Positiv entwickelte sich vor allem das Online-Geschäft. Dort stiegen die Erlöse um 20,2 Prozent. Mit einem Volumen von 50,9 Millionen Schweizer Franken steuerte der E-Commerce damit 12,6 Prozent des Konzernumsatzes bei.

Alle Marken erzielen währungsbereinigte Umsatzzuwächse

Eine leichte Verbesserung erreichte die Wäschemarke Calida, deren Erlöse um 0,8 Prozent (währungsbereinigt +3,0 Prozent) auf 140,0 Millionen Schweizer Franken wuchsen. Das Lingerie-Label Aubade legte um 1,0 Prozent (währungsbereinigt +1,0 Prozent) auf 56,6 Millionen Euro zu, die Outdoor-Sparte Millet Mountain Group steigerte ihren Umsatz um 1,0 Prozent (währungsbereinigt +1,0 Prozent) auf 102,4 Millionen Euro. Die Marke Oxbow, deren Verkauf bereits beschlossen ist, verbuchte ein Umsatzplus von 1,4 Prozent (währungsbereinigt +1,4 Prozent) auf 28,8 Millionen Euro.

Durch Kostensenkungen konnte der Konzern seinen operativen Gewinn kräftig verbessern: Das Betriebsergebnis stieg gegenüber dem Vorjahr um 9,0 Prozent auf 23,6 Millionen Schweizer Franken. Höhere Zinsaufwendungen und negative Währungseffekte sorgten allerdings dafür, dass der Unternehmensgewinn um 6,8 Prozent auf 16,6 Millionen Schweizer Franken (15,6 Millionen Euro) zurückging.

Foto: Calida Facebook-Page

 

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