Coach-Mutter Tapestry macht auch im zweiten Quartal mehr Gewinn

Der US-amerikanische Modekonzern Tapestry Inc. hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2020/21 überraschend gute Geschäfte gemacht. Zwar ging der Umsatz erneut zurück, dafür fiel der Gewinn aufgrund erfolgreicher Reformen höher aus als im Vorjahreszeitraum. „Die Resultate haben unsere Erwartungen überholt“, erklärte CEO Joanne Crevoiserat am Donnerstag in einer Mitteilung und begründete dies unter anderem mit „bemerkenswerten Umsatzzuwächsen“ im Onlinegeschäft und in China.

Insgesamt belief sich der Umsatz von Tapestry im zurückliegenden Quartal, das am 26. Dezember endete, auf 1,69 Milliarden US-Dollar (1,41 Milliarden Euro). Das entsprach einem Rückgang um sieben Prozent (währungsbereinigt -8 Prozent) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Alle drei Konzernmarken mussten Einbußen hinnehmen. So sanken die Erlöse bei Coach um vier Prozent auf 1,23 Milliarden US-Dollar, bei Kate Spade um 13 Prozent auf 376 Millionen US-Dollar und bei Stuart Weitzman um 27 Prozent auf 85 Millionen US-Dollar. Stark entwickelte sich der globale E-Commerce, dessen Umsatz auf Konzernebene nach Angaben des Unternehmens um einen dreistelligen Prozentsatz zulegte.

Trotz des „beispiellosen Covid-bedingten Gegenwinds“ konnte Tapestry seinen Quartalsgewinn steigern. Das lag vor allem an einschneidenden Sparmaßnahmen und der strategischen Einschränkung von Rabattaktionen im Zuge des laufenden Restrukturierungsplans „Acceleration Program“. So stieg das Betriebsergebnis um 7,2 Prozent auf 389,4 Millionen US-Dollar. Der Quartalsüberschuss erreichte 311,0 Millionen US-Dollar (259,5 Millionen Euro) und übertraf das entsprechenden Vorjahresniveau damit um 4,1 Prozent. Die Analysten hatten im Vorfeld einen deutlich niedrigeren Gewinn erwartet.

Foto: Coach/Business Wire

 

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