KappAhl: Halbjahresgewinn schrumpft um mehr als die Hälfte

Der schwedische Bekleidungshändler KappAhl AB hat in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2018/19 seinen Umsatz verbessert, aber deutlich weniger Gewinn gemacht. Das geht aus einem Zwischenbericht hervor, den das Unternehmen am Mittwoch vorlegte.

Demnach stieg der Umsatz in den Monaten September 2018 bis Februar 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,3 Prozent auf 2,38 Milliarden Schwedische Kronen (227,9 Millionen Euro). Dabei profitierte der Konzern von Neueröffnungen und positiven Währungseffekten sowie einem Wachstum um 0,5 Prozent auf vergleichbarer Fläche.

Weil die Bruttomarge aufgrund höherer Beschaffungskosten und teurer Marketingmaßnahmen niedriger ausfiel als im Vorjahreszeitraum und zudem die Vertriebskosten stiegen, rutschte der Gewinn ab. Das operative Ergebnis schrumpfte um 45 Prozent von 95 auf 55 Millionen Schwedische Kronen. Der Nettogewinn fiel nicht einmal halb so hoch aus wie in der ersten Hälfte des Vorjahres: Er sank von 81 auf 40 Millionen Schwedische Kronen.

Finanzchef Peter Andersson, der den Konzern noch bis zum Einstieg der neuen Vorstandschefin Elisabeth Peregi am 7. April als Interim-CEO leitet, machte den „hohen Konkurrenzdruck“ und die daraus resultierende Ausweitung von Preisnachlässen für den Gewinnrückgang verantwortlich. Hoffnung bereitet ihm die Entwicklung im zweiten Quartal, in dem das Umsatzwachstum auf 6,3 Prozent gesteigert wurde. „Wir gewinnen in allen Regionen Marktanteile und sehen, dass die von uns vorgenommenen Veränderungen in der Lieferkette und beim Produktsortiment erste Effekte zeigen“, erklärte er in einer Mitteilung.

Foto: KappAhl
 

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