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Kräftiges Plus im zweiten Quartal: SMCP zurück auf Wachstumskurs

Von Jan Schroder

27. Juli 2021

Business

Foto: Sandro Facebook-Page

Der französische Bekleidungskonzern SMCP SAS hat seine Erlöse im zweiten Quartal 2021 kräftig gesteigert. Damit konnte die Muttergesellschaft der Marken Sandro, Maje, Claudie Pierlot und De Fursac auch die Einbußen aus dem ersten Vierteljahr mehr als wettmachen und seinen Sechs-Monats-Umsatz verbessern.

In einer am Dienstag veröffentlichten Zwischenmitteilung lobte CEO Daniel Lalonde daraufhin die „starken Resultate“ im jüngsten Vierteljahr. Zudem habe der Konzern seine strategischen Reformen weiter vorangetrieben. Das Unternehmen gehe nun „vorsichtig optimistisch“ in die zweite Jahreshälfte, so Lalonde.

In den Monaten April bis Juni erwirtschaftete SMCP einen Umsatz in Höhe von 229,4 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahresquartal bedeutete das ein Wachstum um 59,1 Prozent. Bereinigt um Währungseffekte stiegen die Erlöse um 61,1 Prozent. Im ersten Vierteljahr hatte SMCP aufgrund der zum Schutz gegen die Covid-19-Pandemie angeordneten Ladenschließungen in einigen wichtigen Märkten noch einen Umsatzrückgang um 2,1 Prozent hinnehmen müssen.

Besonders dynamisch entwickelten sich die Zahlen in Amerika, wo der Umsatz mit 34,2 Millionen Euro mehr als dreimal so hoch ausfiel wie im Vorjahreszeitraum (+201,8 Prozent, währungsbereinigt +225,3 Prozent). In der Region EMEA, die Europa mit Ausnahme des französischen Heimatmarkts, den Nahen Osten und Afrika umfasst, wuchsen die Erlöse um 85,7 Prozent (währungsbereinigt +84,9 Prozent) auf 66,4 Millionen Euro. Weniger rasant stiegen die Umsätze in Frankreich (+33,7 auf 63,2 Millionen Euro) sowie im asiatisch-pazifischen Raum. Dort legten sie um 31,6 Prozent (währungsbereinigt +33,2 Prozent) auf 65,5 Millionen Euro zu.

Aufgrund der starken Erholung in den vergangenen Monaten übertraf der Halbjahresumsatz das Vorjahresniveau klar: Er wuchs um 21,6 Prozent (währungsbereinigt +23,3 Prozent) auf 453,3 Millionen Euro.