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Levi Strauss: Distributionszentrum in Dorsten erhält Baugenehmigung

Von Jan Schroder

9. Feb. 2022

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Foto: © Delta Development Group

Der US-amerikanische Bekleidungsanbieter Levi Strauss & Co. kann den Ausbau seiner Logistikkapazitäten in Deutschland wie geplant vorantreiben. Am Mittwoch gab der niederländische Projektentwickler Delta Development Group bekannt, dass die Baugenehmigung für ein Großprojekt in Dorsten erteilt worden sei und die ersten Bauarbeiten „schon bald“ beginnen sollen.

Levi Strauss hatte im vergangenen Jahr angekündigt, in der nordrhein-westfälischen Stadt ein neues Distributionszentrum errichten zu wollen. Von dort sollen nach der Fertigstellung, die für 2023 geplant ist, alle Vertriebskanäle der Marke Levi’s in der Region beliefert werden. Die Mietdauer beträgt nach Angaben von Delta Development vorerst zwanzig Jahre.

„Im kommenden Jahr werden wir mit dem neuen europäischen Distributionszentrum für Levi Strauss & Co. große und wichtige Schritte gehen“, erklärte Edwin Meijerink, der Geschäftsführer der Delta Projektentwicklung und Management GmbH, in einer Mitteilung. „Die Baugenehmigung ist nur der Startschuss.“

Das „innovative Großprojekt“ folgt nach Angaben des Unternehmens einem Cradle-to-Cradle-Ansatz. „Dieser beschreibt eine zirkuläre Bauweise, die auf den Prinzipien der Wiederverwertung, Ressourcenschonung und Abfallreduktion basiert und das Ziel verfolgt, den ökologischen Fußabdruck so positiv wie möglich zu gestalten“, erläuterte der Projektentwickler.

Stehend von links: Michael Kalthoff (RAG MI), Torsten Müller (Levi‘s), Bürgermeister Tobias Stockhoff, Technischer Beigeordneter Holger Lohse (Stadt Dorsten) und Markus Funk (WINDOR) sowie (sitzend von links): Edwin Meijerink (Delta), Christoph Happe (RAG MI), Nicole Kruse (Stadt Dorsten) und Graham Truter (Levi’s). (Foto: Stadt Dorsten/Guido Bludau)

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