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Levi Strauss übertrifft auch im dritten Quartal die Erwartungen

Von Jan Schroder

7. Okt. 2021

Business

Foto: Levi's

Der US-amerikanische Bekleidungsanbieter Levi Strauss & Co. konnte auch im dritten Viertel des Geschäftsjahres 2020/21 mit überraschend hohen Steigerungen beim Umsatz und Ergebnis überzeugen. „Wir haben ein starkes Quartal abgeliefert und ein Umsatzwachstum gegenüber dem Vorkrisenniveau von 2019 erreicht, obwohl die makroökonomischen Rahmenbedingungen schwieriger waren, als wir erwartet hatten“, erklärte CEO Chip Bergh im am Mittwochabend veröffentlichten Zwischenbericht.

In den Monaten Juni bis August erwirtschaftete der Denim-Spezialist einen Umsatz in Höhe von 1,50 Milliarden US-Dollar (1,30 Milliarden Euro). Damit übertraf er das Niveau des Vorjahresquartals um 41 Prozent (währungsbereinigt +38 Prozent). Gleichzeitig stiegen die Erlöse gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorkrisenjahres 2018/19 um drei Prozent (währungsbereinigt +2 Prozent), was vor allem an einem kräftigen Umsatzplus im eigenen E-Commerce (+44 Prozent) lag.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, in dem die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie die Geschäfte erheblich belastet hatten, stiegen die Umsätze in allen Marktregionen kräftig: In Amerika wuchsen sie um 52 Prozent auf 838 Millionen US-Dollar, in Europa um 27 Prozent auf 494 Millionen US-Dollar und in Asien um 34 Prozent auf 165 Millionen US-Dollar.

Neben dem deutlichen Umsatzplus beflügelten geringere Preisnachlässe und der höhere Anteil des margenstarken eigenen Einzelhandels an den Gesamterlösen das Ergebnis. So fiel der operative Gewinn mit 216,3 Millionen US-Dollar mehr als doppelt so hoch aus wie dritten Viertel des vergangenen Jahres, als er lediglich bei 92,3 Millionen US-Dollar gelegen hatte. Der Nettogewinn sprang von 27,0 auf 193,3 Millionen US-Dollar (167,3 Millionen Euro).

Angesichts der unerwartet guten Quartalszahlen hob das Unternehmen seine Gewinnprognose erneut an: Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn pro Aktie soll im gesamten Geschäftsjahr nun 1,43 bis 1,45 US-Dollar erreichen. Zuvor waren 1,29 bis 1,33 US-Dollar erwartet worden.