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OTB schließt 2021 mit kräftigem Umsatzplus und Gewinnsprung ab

Von Jan Schroder

11. Feb. 2022

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Foto: OTB

Der italienische Modekonzern OTB SpA hat das jüngste Geschäftsjahr mit erfreulichen Zahlen abgeschlossen. „2021 war ein äußerst befriedigendes Jahr, in dem wir alle unsere Ziele erreicht und teilweise sogar übertroffen haben – insbesondere unter herausfordernden wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen“, erklärte Chairman Renzo Rosso am Donnerstag in einer Mitteilung.

Der Konzern, zu dem Marken wie Diesel, Jil Sander, Maison Margiela, Marni und Viktor & Rolf sowie die Unternehmen Staff International und Brave Kid gehören, kam demnach 2021 auf einen um Sondereinnahmen bereinigten Gesamtumsatz in Höhe von 1,53 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr bedeutete das eine Steigerung um 16,2 Prozent. Damit erreichte die Unternehmensgruppe wieder das Niveau des Vorkrisenjahres 2019. Die Nettoerlöse beliefen sich auf knapp 1,46 Milliarden Euro und übertrafen den Vorjahreswert damit um 18 Prozent. Am besten entwickelten sich die Geschäfte nach Angaben von OTB im asiatisch-pazifischen Raum und in Nordamerika.

Wachstumsmotor waren die Luxuslabels des Konzerns: Der gemeinsame Umsatz der Marken Marni, Maison Margiela, Jil Sander und Viktor & Rolf lag um 49 Prozent über dem Vorjahresniveau und um 55 Prozent über dem Vergleichswert von 2019. Dazu trug die im vergangenen April abgeschlossene Übernahme von Jil Sander bei. Das Label habe seither seine Erlöse „erheblich“ gesteigert und den Break-Even-Punkt erreicht, erklärte OTB.

Auch beim Ergebnis machte die Unternehmensgruppe kräftige Fortschritte: Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erreichte eine Höhe von 258 Millionen Euro und stieg damit gegenüber dem Vorjahr um 47 Prozent. Der Nettogewinn lag bei 142 Millionen Euro, nachdem 2020 lediglich ein Überschuss von knapp einer Million Euro erzielt worden war.

Angesichts der jüngsten Entwicklung sieht Rosso den Konzern bei seinen Reformbemühungen auf Kurs: „Dank der Arbeit in den vergangenen Jahren ist die Gruppe in einer stärkeren Position, um die nächsten Schritte im Rahmen ihres ehrgeizigen strategischen Plans vom jetzigen Zeitpunkt bis 2024 zu machen“, erklärte er. Als „strategischen Markt“ hat der Konzern dabei insbesondere den asiatisch-pazifischen Raum identifiziert. Zudem sei die Organisation in Nordamerika unter anderem durch die Berufung neuer Führungskräfte gestärkt worden, erklärte OTB.

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