Ralph Lauren: Starkes Auslandsgeschäft lässt Jahresumsatz wachsen

Der US-amerikanische Bekleidungskonzern Ralph Lauren Corporation hat seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2018/19 dank solider Zuwächse in Asien und Europa gesteigert. Der Nettogewinn fiel sogar mehr als doppelt so hoch aus wie im Vorjahr. Insgesamt übertrafen die Zahlen, die das Unternehmen am Dienstag vorlegte, die Erwartungen.

Der Umsatz belief sich im Ende März abgeschlossenen Geschäftsjahr auf 6,31 Milliarden US-Dollar (5,63 Milliarden Euro). Gegenüber dem Vorjahr bedeutete das eine Verbesserung um 2,1 Prozent (währungsbereinigt +3 Prozent). In Nordamerika, wo das Unternehmen rund die Hälfte seiner Erlöse erzielte, wurde mit 3,20 Milliarden US-Dollar das Vorjahresniveau knapp verfehlt (-0,8 Prozent). Den leichten Rückgang begründete Ralph Lauren unter anderem mit der Einschränkung von Rabattaktionen.

Aufwärts ging es hingegen in Übersee: In Europa stiegen der Umsatz um 4,7 Prozent (währungsbereinigt +6 Prozent) auf 1,66 Milliarden US-Dollar, in Asien legte er sogar um 11,5 Prozent (währungsbereinigt +13 Prozent) zu und erreichte 1,04 Milliarden US-Dollar.

Der Nettogewinn wurde mehr als verdoppelt

Obwohl der Konzern Restrukturierungskosten und weitere Einmalbelastungen verbuchen musste, stieg der Gewinn überproportional. Das operative Ergebnis wuchs um 12,8 Prozent auf 561,8 Millionen US-Dollar, der Jahresüberschuss sprang aufgrund geringerer Steuerbelastungen sogar um 164,7 Prozent von 162,8 auf 430,9 Millionen US-Dollar (384,2 Millionen Euro). Der verwässerte Gewinn pro Aktie stieg von 1,97 auf 5,27 US-Dollar.

Entsprechend zufrieden zeigte sich CEO Patrice Louvet, der die Wirkung des jüngsten Reformprogramms hervorhob: „Unser Plan ‚Next Great Chapter‘ hat einen guten Start hingelegt – im ersten Jahr haben wir bei allen wichtigen Kennzahlen, etwa beim Umsatz, bei der Qualität der Erlöse, beim Betriebsergebnis und beim Gewinn pro Aktie, unsere Vorgaben übertroffen“, erklärte er in einer Mitteilung.

Für das laufende Geschäftsjahr prognostizierte das Management ein währungsbereinigtes Umsatzplus um zwei bis drei Prozent. Die operative Marge soll gegenüber dem Vorjahr um vierzig bis sechzig Basispunkte erhöht werden.

Foto: Ralph Lauren Facebook-Page
 

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