Ralph Lauren startet mit kräftigem Ergebnisplus ins neue Geschäftsjahr

Der US-amerikanische Modekonzern Ralph Lauren Corporation hat im ersten Quartal 2019/20 die eigenen Erwartungen erfüllt. Die operative Marge fiel aufgrund effektiver Kostenkontrollen und Effizienzsteigerungen sogar höher aus als zuvor gedacht. Das gefiel den Anlegern: Der Börsenkurs stieg nach der Publikation der Resultate am Dienstag kräftig.

Im Auftaktquartal, das am 29. Juni abgeschlossen wurde, erwirtschaftete Ralph Lauren einen Konzernumsatz in Höhe von 1,43 Milliarden US-Dollar (1,28 Milliarden Euro). Damit übertraf er das entsprechende Vorjahresniveau um 2,7 Prozent. Währungsbereinigt stiegen die Erlöse um 4,9 Prozent. Dazu trugen Verbesserungen in allen drei Marktregionen bei: In Nordamerika erzielte das Modehaus ein beachtliches Plus von 3,1 Prozent (währungsbereinigt +3,3 Prozent) auf 719,4 Millionen US-Dollar, in Europa wuchsen die Erlöse um 1,5 Prozent (währungsbereinigt +7,1 Prozent) auf 360,8 Millionen US-Dollar und in Asien um 4,3 Prozent (währungsbereinigt +7,8 Prozent) auf 258,6 Millionen US-Dollar.

Trotz höherer Restrukturierungs- und Marketingausgaben stieg das Ergebnis überproportional zum Umsatz, weil das Unternehmen seine regulären Vertriebs- und Verwaltungskosten gegenüber dem Vorjahresquartal leicht verringern konnte. So wuchs der operative Gewinn um 10,1 Prozent auf 143,3 Millionen US-Dollar. Höhere Steuerbelastungen sorgten dafür, dass der Quartalsüberschuss lediglich um 7,4 Prozent auf 117,1 Millionen US-Dollar (105,1 Millionen Euro) zulegte. Aufgrund von umfangreichen Rückkäufen eigener Anteilsscheine stieg der verwässerte Gewinn pro Aktie um 12,2 Prozent auf 1,47 US-Dollar.

„Wir haben im ersten Quartal Resultate erzielt, die insgesamt unseren Erwartungen entsprachen“, erklärte CEO Patrice Louvet in einer Mitteilung. Dabei habe die operative Marge die Ziele sogar übertroffen. Als Gründe nannte er den „anhaltend kräftigen Schwung“ in den internationalen Märkten und „Kostendisziplin in allen Geschäftsfeldern“. Zudem habe das Modehaus weiter in die Entwicklung seiner Marken investiert und das Nordamerika-Geschäft trotz „zunehmend unberechenbarer“ Rahmenbedingungen stabilisiert.

Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen weiterhin mit einem Umsatzplus von zwei bis drei Prozent. Die operative Marge soll bereinigt um Wechselkursveränderungen und Sondereffekte um vierzig bis sechzig Basispunkte gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

Foto: Ralph Lauren Facebook-Page
 

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