Salvatore Ferragamo: Halbjahresumsatz sinkt um fast 47 Prozent

Die Corona-Krise hat auch beim italienischen Modehaus Salvatore Ferragamo SpA in den vergangenen Monaten für empfindliche Einbußen gesorgt. Am Mittwoch erklärte das Unternehmen unter Berufung auf vorläufige Zahlen, dass der Umsatz in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2020 bei 376,5 Millionen Euro gelegen habe. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutete das einen Rückgang um 46,6 Prozent. Bereinigt um Wechselkursveränderungen schrumpften die Erlöse um 46,9 Prozent. Allein im zweiten Quartal rutschte der Umsatz demnach um 60,1 Prozent (währungsbereinigt -59,4 Prozent) ab.

Das Modehaus machte die wochenlangen Ladenschließungen und Reisebeschränkungen zum Schutz gegen die Ausbreitung der Covid-19-Pandemie für den Umsatzeinbruch verantwortlich. Negativ betroffen waren alle Marktregionen: In Europa sanken die Halbjahreserlöse um 51,7 Prozent (währungsbereinigt -51,2 Prozent) auf 85,8 Millionen Euro, in Nordamerika um 54,4 Prozent (währungsbereinigt -57,8 Prozent) auf 69,7 Millionen Euro, in Lateinamerika um 54,6 Prozent (währungsbereinigt -50,1 Prozent) auf 17,4 Millionen Euro und in Japan um 37,4 Prozent (währungsbereinigt -39,3 Prozent) auf 36,9 Millionen Euro. In den übrigen asiatisch-pazifischen Märkten schrumpfte der Umsatz um 39,9 Prozent (währungsbereinigt -39,1 Prozent) auf 166,7 Millionen Euro.

Eine kräftige Erholung erlebte das Unternehmen allerdings zuletzt in China: Dort legten die Einzelhandelserlöse im zweiten Quartal währungsbereinigt wieder um 11,6 Prozent zu. Im Juli erreichte der Aufwärtstrend aufgrund der umfassenden Lockerung von Schutzmaßnahmen weitere Märkte: Die Umsatzentwicklung habe sich seit Beginn des Monats in allen Regionen gegenüber dem zweiten Quartal verbessert, erklärte das Modehaus.

Foto: Salvatore Ferragamo Facebook-Page

 

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