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Salvatore Ferragamo: Gründerfamilie zieht sich aus dem operativen Geschäft zurück

Von Jan Schroder

29. Mai 2020

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Das italienische Modehaus Salvatore Ferragamo SpA hat eine Zäsur beschlossen. Am Mittwoch teilte das Unternehmen mit, dass sich die Gründerfamilie, die über ihre Beteiligungsgesellschaft Ferragamo Finanziaria SpA die Mehrheit an der Firma hält, künftig auf die „strategische Beratung“ der Geschäftsleitung beschränken will. Alle operativen Führungspositionen sollen im Rahmen der neuen, vom Verwaltungsrat gebilligten Leitlinien künftig von „professionellen Managern“ bekleidet werden.

Im Zuge der Reform behielt Ferruccio Ferragamo den Posten des Chairman, gab aber seine operativen Befugnisse an einen prominenten Rückkehrer ab: Michele Norsa, der das Modehaus von 2006 bis 2016 geführt hatte, wurde in den Verwaltungsrat berufen und übernahm dort die Funktion des Executive Deputy Chairman. Er soll nun in enger Zusammenarbeit mit CEO Micaela le Divelec Lemmi die strategischen Pläne des Unternehmens umsetzen. Für Norsa musste Giacomo Ferragamo seinen Sitz im Verwaltungsrat räumen. Er ist aber weiterhin für die Bereiche Marke und Produkt sowie Kommunikation zuständig.

Foto: Salvatore Ferragamo Facebook-Page