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Skechers kann Quartalsumsatz nahezu stabil halten

Von Jan Schroder

5. Feb. 2021

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Der US-amerikanische Schuhanbieter Skechers USA Inc. musste im vierten Quartal 2020 nur einen minimalen Umsatzrückgang hinnehmen. Damit setzte das Unternehmen seinen Erholungskurs fort, nachdem es im Frühling infolge der Covid-19-Pandemie erhebliche Einbußen hinnehmen musste. Die aktuellen Zahlen seien „eine bemerkenswerte Leistung in diesen herausfordernden Zeiten“, erklärte Chief Operating Officer David Weinberg im am Donnerstagabend veröffentlichten Zwischenbericht.

Demnach belief sich der Umsatz von Skechers in den Monaten Oktober bis Dezember auf 1,32 Milliarden US-Dollar (1,11 Milliarden Euro), was einem Rückgang um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entsprach. Zuwächse im internationalen Geschäft (+1,1 Prozent) konnten Einbußen auf dem Heimatmarkt (-2,8 Prozent) nahezu ausgleichen. Deutlich zulegen konnten dabei die Großhandelserlöse der Tochtergesellschaften und Joint Ventures in China (+29,7 Prozent) und Europa (+22,9 Prozent). Im eigenen Einzelhandel ging der weltweite Umsatz aufgrund der zeitweiligen Ladenschließungen in einigen Märkten allerdings um 6,4 Prozent zurück.

Höhere Betriebskosten sorgten dafür, dass der Gewinn deutlicher sank. So schrumpfte das operative Ergebnis gegenüber dem Vorjahresquartal um 38,7 Prozent auf 57,7 Millionen US-Dollar. Dank eines positiven Steuereffekts ging der Nettogewinn lediglich um 10,4 Prozent zurück und erreichte eine Höhe von 53,3 Millionen US-Dollar (44,5 Millionen Euro).

Im gesamten Geschäftsjahr erwirtschaftete Skechers damit einen Umsatz von 4,60 Milliarden US-Dollar. Gegenüber 2019 bedeutete das einen Rückgang um 11,9 Prozent. Der Nettogewinn sank um 71,6 Prozent auf 98,6 Millionen US-Dollar. Angesichts der weiterhin unklaren Auswirkungen der Corona-Krise verzichtete das Unternehmen auf Prognosen für die kommenden Monate.

Foto: Skechers Facebook-Page